Die russischen Behörden haben die offiziellen Angaben zu den zivilen Opfern der ukrainischen Besatzung von Teilen der Region Kursk zwischen August 2024 und Frühjahr 2025 aktualisiert. Nach Angaben des Gouverneurs des Gebiets Kursk, Alexander Chinstein, steht nun der gewaltsame Tod von 446 Zivilisten fest. 332 Namen verbleiben vorerst auf der Vermisstenliste.
Im vergangenen Jahr, berichtete Chinstein am Freitag, sei enorme Arbeit bei der Suche nach den Vermissten geleistet worden. Von ursprünglich 2.173 Einwohnern der Region Kursk, die in das Vermisstenverzeichnis aufgenommen wurden, konnte das Schicksal der überwiegenden Mehrheit – 1.841 Personen – geklärt werden.
„Darunter sind leider auch 446 Getötete. In der Suchdatenbank verbleiben derzeit noch 332 Namen“, teilte der Gouverneur auf der Plattform „Max“ mit.
Einheiten der ukrainischen Streitkräfte waren am frühen Morgen des 6. August 2024 in den Kreis Sudscha des Gebiets Kursk eingedrungen. Ihr Vormarsch wurde gestoppt, doch die Stadt Sudscha und ein erheblicher Teil des Landkreises blieben über Monate unter ukrainischer Besatzung. Vollständig befreit wurde das betroffene Gebiet am 26. April 2025.
Die letzten sieben Einwohner der Region Kursk, die in der Ukraine festgehalten wurden, kehrten am 11. April nach Russland zurück. Insgesamt hatte Kiew 165 Personen verschleppt und rechtswidrig festgehalten.
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