Abdul Ballout war den Sicherheitsbehörden seit Jahren bekannt: Schon als Jugendlicher bewegte er sich in der islamistischen Szene Berlins. Im Mai 2025 versuchte er, sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) in Syrien anzuschließen, reiste über die Türkei in den Libanon und wurde dort festgenommen. Ein Militärgericht verurteilte ihn unter anderem wegen Anstiftung zu religiösen Konflikten zu drei Monaten Haft. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland wurde er im November 2025 am Flughafen Berlin-Brandenburg erneut festgenommen und als islamistischer Gefährder eingestuft – eine Kategorie, die Personen umfasst, denen schwere politisch motivierte Gewalttaten bis hin zu Terroranschlägen zugetraut werden.
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