Der Unglücksort liegt nicht weit von München entfernt, im Landkreis Dachau. Auf der Landstraße zwischen Hebertshausen und Haimhausen stießen etwa gegen 12:30 Uhr zwei Busse zusammen: ein Reisebus, in dem sich wohl viele Schulkinder befanden, und ein Linienbus der MVG, vermutlich der Linie 723.

Eine Polizeisprecherin nannte es ein „tragisches, schweres Busunglück“. Die Polizei spricht inzwischen von drei schwerstverletzten Kindern und insgesamt 36 Verletzten.

Die Meldungen der örtlichen Medien machen das Ausmaß des Unglücks sichtbar: Vier Rettungshubschrauber, 15 Rettungswagen und acht Notärzte seien vor Ort, meldete der Merkur, und laut Bild musste ein Kind vor Ort reanimiert werden. Aktuell ist die Rede von mindestens 30 Verletzten. Alle Verletzten stammen aus dem Reisebus, in dem Kinder der zweiten Klasse einer Haimhauser Schule saßen – der Linienbus war bis auf den Fahrer leer.

Die Straße, auf der sich der Unfall ereignete, ist vorerst gesperrt. Für besorgte Eltern wurde ein Bürgertelefon eingerichtet. Mittlerweile treffen sich die Mütter betroffener Kinder an der Sammelstelle der Freiwilligen Feuerwehr Ampermoching, wo sich auch ein Kriseninterventionsteam findet.

Noch sind die Ursachen des Zusammenstoßes unklar. Die Polizei ermittelt.

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