Ukrainische Medien, unter anderem die Ukrainskaja Prawda, berichten am Dienstag, dass die Verdächtige des Bombenanschlags auf einen ukrainischen Oligarchen in Monaco, Anastasija Beresowskaja, am Montagabend tot in Kiew aufgefunden wurde. Die Polizei geht von Mord aus, zwei Verdächtige – beide mit Verbindungen zu ukrainischen Sicherheitsorganen – seien bereits festgenommen worden, so die Publikation.

Einer der Verdächtigen soll aktiver Offizier der Hauptverwaltung für Aufklärung der Ukraine gewesen sein, die bis vor Kurzem von Kirill Budanow geleitet wurde. Der andere soll ein ehemaliger Polizist sein.

Wie ukrainische Medien unter Berufung auf Quellen in den Strafverfolgungsbehörden berichten, war die Leiche der Frau im Erdboden verscharrt. 

Beresowskaja wurde per Haftbefehl durch Interpol und Europol gesucht. Französische Behörden sind nach Auswertung von Videoaufnahmen überzeugt, dass sie den in einem Rucksack versteckten Sprengsatz an der Villa des Oligarchen Wadim Jermolajew im Stadtstaat Monaco platziert hatte. Bei der Explosion am Montag vor einer Woche (30.06.2026) wurden Jermolajew, sein dreizehnjähriger Sohn und seine Lebenspartnerin schwer verletzt.

Berichten zufolge lebte Beresowskaja in Frankfurt am Main. Nach der Tat war sie flüchtig.

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