Der frühere Präsident des Europäischen Rates, Charles Michel, rechnet mit Ursula von der Leyen ab und stellt ihr Führungsmodell grundsätzlich infrage. Er spricht von systematisch blockierter Zusammenarbeit zwischen den EU-Institutionen und einer Kommission, die sich vom vertraglich gesetzten Rahmen entfernt hat. Von der Leyen habe Kooperation nicht organisiert, sondern behindert und damit die Abstimmung an der Spitze der Union geschwächt. Gleichzeitig sieht Michel eine klare Verschiebung der Machtverhältnisse: Der Rat werde an den Rand gedrängt, während sich zentrale Entscheidungen in der Kommission bündeln. Für ihn untergräbt diese Entwicklung die Funktionsfähigkeit der Union und beschädigt das institutionelle Gleichgewicht, das die EU eigentlich tragen soll.

Der Beitrag Ex-EU-Ratspräsident Michel attestiert von der Leyen Machtmissbrauch und autoritären Führungsstil erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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