Die Worte des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Kai Wegner, sollten entschlossen wirken: „Wir werden uns nicht erpressen lassen!“ Doch das grandiose Staatsversagen kann er damit nicht mehr übertünchen. Zu groß ist der Schaden, den die kriminelle Erpressertruppe Rhysida angerichtet hat. Denn der Berliner Daten-GAU ist noch größer und gefährlicher als bislang bekannt. Seit Freitagnachmittag kann im Darknet nicht nur munter in Personalakten, Gehaltsabrechnungen und Behördenkorrespondenz gestöbert werden. In dem veröffentlichten Datenpaket befinden sich auch Unterlagen zum Zivilschutz, zum Operationsplan Deutschland und zum Schutz der Hauptstadt im Spannungs- und Verteidigungsfall. Aufgelistet sind Heizkraftwerke, Tanklager, Notstromanlagen, Umspannwerke, Wasserwerke, Haftanstalten, Krankenhäuser und Rüstungsunternehmen. Dazu kommen Risiken einzelner Anlagen, Betriebszeiten, Angaben über Wachschutz sowie private Telefonnummern von Notfallverantwortlichen.

Der Beitrag Die Hauptstadt auf dem Präsentierteller erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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