Gleich zu Beginn der Sendung darf Prien völlig enthemmt ihr Nazi-Trauma ausbreiten. Dabei zieht sie geradezu ungeheuerliche Vergleiche. Die eigentliche Katastrophe des AfD-Siegs in Sachsen-Anhalt liegt für sie in den Parallelen zur Zeit des Nationalsozialismus. Das Wahlergebnis habe in ihr „Fassungslosigkeit und Wut“ ausgelöst. Die Bundesfamilienministerin mit jüdischen Wurzeln – ihre Familie war vor den Nazis in die Niederlande geflohen – ist „froh, dass meine Mutter das nicht erleben musste“. Einige AfD-Vertreter seien „klar der Neonazi-Szene zuzuordnen“. „Meine Mutter hätte Angst heute, wenn sie noch leben würde.“ Die Einstufung der Partei als gesichert rechtsextremistisch und die Präsenz von Neonazis – das sei der eigentliche Skandal, nicht etwa das schlechte Abschneiden der Altparteien oder gar das Reformversagen der Bundesregierung.
Der Beitrag Bei Miosga der dauernde Nazi-Vergleich erschien zuerst auf Tichys Einblick.
[#item_full_content]

