Von Rainer Rupp

Fortsetzung von Teil I; Teil II; Teil III

Eine der vielen Kuriositäten im Umfeld von 9/11, die nie untersucht wurden, war der fulminante Anstieg von „Put-Optionen“ was ein verdächtiges Vorauswissen über den Terroranschlag auf das World Trade Center (WTC) impliziert. Mit den Put-Optionen wurde ab dem 6. September bereits an der New Yorker Börse auf sinkende Aktien gewettet, vor allem von Firmen, die durch das 9/11-Desaster negativ betroffen sein würden. Da sonst niemand das Insiderwissen von der bevorstehen Tragödie hatte, waren die Put-Optionen billig, und nach dem Terroranschlag lag die Hebelwirkung bei 25. Das bedeutet, dass bis heute unbekannte Käufer der Put-Optionen für jede gewettete Million US-Dollar am 12. September die Summe von 25 Millionen US-Dollar kassieren konnten.

Die wahrscheinlich beste wissenschaftliche Quelle zu diesem Thema ist eine Studie des Finanzwissenschaftlers Allen M. Poteshman von der University of Illinois (Allen M. Poteshman, „Unusual Option Market Activity and the Terrorist Attacks of September 11, 2001“). Darin untersucht der Autor den Optionshandel mit Fokus auf die American Airlines (AMR) und United Airlines (UAL) sowie auf einen Airline-Index und den S&P-500-Börsen-Index in den Tagen unmittelbar vor 9/11. Sein Ergebnis ist bemerkenswert: „Es gab ungewöhnlich hohe Käufe von Put-Optionen …, die mit der Hypothese vereinbar sind, dass informierte Anleger aufgrund von Vorwissen handelten“.

Böse Zungen behaupteten damals, die Spuren der Kauforder führten nach Israel. Offiziell scheiterten die Nachforschungen zur Identität der Käufer der Put-Optionen angeblich an geltendem Recht bezüglich des Schutzes des Finanzgeheimnisses. In anderen Fällen wird dieses Recht von der US-Steuerbehörde IRS jedoch sehr freimütig ausgelegt.

Apropos Israel und 9/11. Dabei erinnert man sich an die Gruppe „tanzender Israelis“, die mit sichtlicher Freude die zusammenbrechenden WTC-Türme filmten. Laut offizieller FBI-Version beobachteten Zeugen am 11. September 2001 in New Jersey fünf israelische Mitarbeiter der Umzugsfirma Urban Moving Systems, die vom gegenüberliegenden Hudson-Ufer die brennenden WTC-Türme filmten und dabei laut lachten, einander abklatschten und fröhlich wirkten. Eine Anwohnerin alarmierte die Polizei. Die Männer wurden am Nachmittag in ihrem Firmenwagen festgenommen. Bei ihnen fanden sich israelische Pässe, Bargeld, Fotos der Türme und ein Cuttermesser.

Das FBI untersuchte sie angeblich wochenlang wegen möglicher Vorkenntnisse oder Geheimdienstverbindungen. Demnach waren sie harmlos und sie wurden allesamt bereits Anfang November 2001 sie wegen Visaverstößen nach Israel abgeschoben. Wenn Spuren nach Israel führen, dann stoßen strafrechtliche Untersuchungen schnell auf Granit, egal ob es sich um einen das ganze Land erschütternden Terroranschlag handelt oder um die nicht weniger aufrüttelnde organisierte Erpressung der politischen Elite in Washington wegen Kindesmissbrauchs.

Jeffrey Epstein Geschäftsmodell bestand darin, einflussreichen, aber perversen US-Politikern und VIPs „Frischfleisch“ zuzuführen, um dann den Kindesmissbrauch für seine Mossad-Auftraggeber mit versteckten Kameras zu dokumentieren. Neben den riesigen Geldzuwendungen der zionistischen Lobby als Wahlkampfspenden an wichtige US-Kongressmitglieder könnten die kompromittierenden Epstein-Videos der andere Teil der Erklärung dafür sein, weshalb so gut wie der ganze US-Kongress samt der US-Regierung egal unter welchem Präsidenten tief in der Tasche der extremistischen Zionisten in Israel steckt.

Als Donald Trump im Jahr 2024 im Wahlkampf für seine zweite Amtsperiode stand, versprach er, als US-Präsident eine neue, diesmal eine echte Untersuchung rund um die 9/11-Ereignisse in Gang bringen, mit Zeugen, die unter Eid aussagen. Aber seither hat Trump auch dieses Versprechen vergessen, wahrscheinlich, weil zu viele Spuren nach Israel führen. In dieselbe Kategorie gehört auch Trumps öffentliche Zusicherung einer lückenlosen Aufklärung der Verbrechen des Mossad-Agenten Epstein und dessen „Kunden“, die mit Epsteins „Lolita-Express“ getaufter Boeing die karibische Privatinsel des Kinderschänders besucht hatten.

Rechtzeitig vor dem 25. Jahrestag hat der Politikwissenschaftler Kees van der Pijl ein neues Buch angekündigt, „Israel and 9/11“. Darin kommt er aufgrund seiner Recherchen zum Schluss, dass die nach wie vor geltende offizielle 9/11-Darstellung, dass nämlich die Anschläge von al-Qaida unter Osama bin Laden ausgeführt wurden, widerlegt sind und „Israelis und Zionisten in der US-Regierung“ die wahren Täter waren.

In der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins Hintergrund (10.9.2026) hat van der Pijl unter dem Titel „Die Anschläge vom 11. September – 25 Jahre danach“ einige seiner Rechercheergebnisse präsentiert. Diese werden im Untertitel seines Artikels bereits korrekt reflektiert, nämlich: „Die offizielle Verschwörungstheorie ist widerlegt. Es geht um die Identifizierung der wahren Täter und ihrer Motive.“ Dabei taucht der Autor zunächst tief in die verbrecherische Vorgeschichte der zionistischen Terroristen ein.

Der Plan für den „US-Krieg gegen den (arabischen) Terror wurde laut der Recherchen von van der Pijl nicht von George W. Bush 2001 in Washington erfunden, sondern bereits 1979 als Konzept in Israel entwickelt. Van der Pijl schreibt, ab 1979 habe der Likud unter den zionistischen Terroristen Menachem Begin und Jitzchak Shamir offen dafür plädiert, dass die USA Israels Kriege unter dem Motto eines „Krieges gegen den Terror“ führen sollten.

Bereits fünf Jahre später, 1984, habe in Washington eine „hochrangig besetzte US-israelische Konferenz“ stattgefunden. Dort sei die These vertreten worden, militärische Maßnahmen der USA gegen Israels Nachbarn seien gerechtfertigt, „sollte es zu einem schweren Terroranschlag kommen – einem ‚Big Bang‘ –, der weit über eine gewöhnliche Flugzeugentführung hinausginge“. In den Folgejahren hätten israelische Amtsträger klargemacht, „dass es sich dabei um einen Terroranschlag auf die USA selbst handeln musste“. Als Beleg nennt van der Pijl Text den von Benjamin Netanjahu herausgegebenen Band „Terrorism. How the West Can Win“ aus dem Jahr 1986.

Für Van der Pijl war der 11. September „die Umsetzung von Plänen“, „die bereits Ende der 1970er-Jahre geschmiedet wurden, nachdem die israelische Führung an ihrer Fähigkeit zu zweifeln begann, auf sich selbst gestellt einen weiteren großen Krieg mit ihren arabischen Nachbarn zu überstehen“.

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