Ryan Perkins legt bloß, wie die „extreme Mitte“ sich über ihren radikalen Ideologie-Mix zum willigen Mittäter der imperialen – und kolonialen Ambitionen des Imperiums selbst degradiert hat.

Ryan Perkins von der dualen Ideologie der „extremen Mitte“ zur neuen Ära des liberalen Imperialismus heute – Teil 3a

Einleitung

Teil 1 dieser Serie führte die ungewöhnlichen Ursprünge der modernen Linken auf verdeckte Operationen der CIA zum „Congress for Cultural Freedom“ [Kongress für Kulturelle Freiheit] zurück.

Teil 2 verfolgte, wie dieses ideologische Projekt privatisiert und an Stiftungen wie die Ford-Stiftung und „Open Society Foundations“ von Soros ausgelagert und im Ausland als Instrument geopolitischer Macht eingesetzt wurde.

Man wurde zum Zeugen der Entstehung des NGO-Komplexes, einer zynischen Partnerschaft zwischen dem National Endowment for Democracy und privater Philanthropie für das unheilige Bündnis zwischen identitären Progressiven und ultra-reaktionären Nationalisten. Es wird dazu benutzt, …

… um souveräne Staaten zu zerschlagen und einer neuen Art von Imperialismus den Weg zu bereiten!

In diesem dritten Teil wird der Fokus auf die Gegenwart und Zukunft gelegt. Es wird die voll ausgereifte, institutionalisierte und globalisierte Ideologie beleuchtet, die inzwischen …

… zum bevorzugten politischen Instrument der „extremen Mitte“ geworden ist!

Wie sie (die „extreme Mitte“) in das Betriebssystem des globalen Kapitals selbst eingebettet wurde. Und wie dieses als Entwicklungsagenda …

… für eine kontrollierte Sparpolitik in Industrieländern und für Entwicklungsbegrenzung im Globalen Süden eingesetzt wird!

Die bevorzugte Ideologie der „extremen Mitte“

Die Ideologie der „Neuen Linken“, die in den Seminarräumen amerikanischer Stiftungen ausgebrütet, institutionalisiert und von NGO-Netzwerken als Waffe eingesetzt wurde, ist zum bevorzugten politischen Instrument der „extremen Mitte“ geworden – jenem konsensorientierten Klumpen aus Mitte-Rechts- und Mitte-Links-Parteien, der nominell Europa regiert, aber de facto das globale Kapital vertritt.

Ihre [politisch konditionierte Propaganda-]Sprache des Mitgefühls und universeller Rechte dient zugleich …

… als moralische Tarnkappe für ein zutiefst verwaltungsorientiertes und imperiales Projekt!

Besagte Sprache moralischer Dringlichkeit liefert den Vorwand für sofortiges und dringendes Handeln. Ihr Machtgerüst verleiht ihr einen progressiven und emanzipatorischen Anstrich, während sie zugleich die kollektive Solidarität systematisch abbaut.

Indem sie [über die politische Propaganda des Mainstreams] die Bevölkerung in immer kleinere, miteinander konkurrierende Identitätsgruppen zerlegt, zerstört sie das Konzept des kollektiven Gesellschaftsvertrages und Klassenbewusstseins.

Die „extreme Mitte“ hat besagten Ordnungsrahmen eilfertig übernommen, weil dieser von Natur aus entpolitisierend scheint: Er lenkt die Unzufriedenheit der Bevölkerung weg von materiellen Missständen – wie von wirtschaftlicher Ungleichheit und dem Abbau öffentlicher Dienstleistungen – hin zu immateriellen kulturellen Diskrepanzen wie zu Privilegien, Sprache und Identität. Auf diese Weise schützt sie die Grundprinzipien des Neoliberalismus vor demokratischer Infragestellung und stellt sicher, dass …

… die Debatte niemals die Logik des Kapitals hinterfragt, sondern nur die Identität derer, die dieses verwalten!

Die Instrumentalisierung von Identität stellt natürlich einen der ältesten Tricks im imperialen Drehbuch [atlantischer Kolonialpolitik] dar. Die Briten perfektionierten „Teile und herrsche“ in Indien und Ruanda, während die belgische Kolonialverwaltung beispielsweise die Unterscheidung zwischen Hutu und Tutsi streng festschrieb und so ein ethnischen Pulverfass, das erst später explodieren sollte, schuf. Was das aktuelle Modell auszeichnet, bedeutet seine hinterhältige Umkehrung das Folgende:

  • Während frühere Imperien ethnische Rivalitäten offen schüren ließen, um ihre Vorherrschaft zu sichern, präsentiert sich das neue imperiale Projekt als aufgeklärter Schiedsrichter und Retter eben solcher Identitäten.
  • Es schürt Spaltungen nicht aus einer Position erklärter rassischer Überlegenheit, sondern aus einer selbsternannten moralischen Autorität, um die Opfergruppen vermeintlich „schützen“ zu wollen. So liefert die „Woke-Ideologie“ der „extremen Mitte“ …

… eine moralische Rechtfertigung für eine neue Ära des liberalen Imperialismus!

Es ist ein Kontrollsystem, das so heimtückisch ist, indem es seine Akteure davon überzeugt hat, für Befreiung zu kämpfen, selbst wenn man abweichende Meinungen unterdrücken, nationale Souveränität abbauen und eine Gesellschaft aus atomisierten Individuen schaffen lässt. Letztere streben ständig nach einer Bestätigung durch eben jene Machtstruktur, welche sie zuvor entmachtet hatte.

Es ist das perfekte Werkzeug für eine bürokratische Elite: Ein Kreuzzug, der nach keiner Umverteilung von Reichtum oder Macht verlangt, sondern nur die endlose Zurschaustellung moralischer Reinheit unter Identifizierung mit immer neuen Häresien.

In diesem Licht betrachtet ist die Ideologie keine Abweichung von der Mitte, sondern deren ultimative, logische Schlussfolgerung – ein System, in dem die Sprache des Mitgefühls zum Knüppel der Kontrolle verkommt und Identitätspolitik sicherstellt, dass Kapital und Imperium, die dem System dienen, außer Streit gestellt sind.

Indem man sich der Sprache und Ästhetik der Linken bedient, um deren neoliberale Agenda umzusetzen, scheinen neokoloniale Interventionen – seien sie wirtschaftlicher, politischer oder militärischer Natur – keine Akte geopolitischen Eigeninteresses mehr darzustellen, sondern werden zu humanitären Imperativen hochstilisiert. Die Gewalt des Marktes, die Schocktherapie der Privatisierung sowie die strategische Balkanisierung von Staaten werden als notwendige Schritte auf dem Weg zum „Fortschritt“ im Zeichen von „Menschenrechten“ umgedeutet.

Massenüberwachung, Zensur, Personalausweise, Biosicherheit und CBDCs [Central Bank Digital Currency oder digitales Zentralbankgeld] werden als Maßnahmen dargestellt:

  • zum Schutz öffentlicher Gesundheit!
  • zur Bekämpfung des Klimawandels!
  • zum erleichterten Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft!
  • zum Schutz der Schwächsten!

Die finanzielle Architektur der Nötigung: Wie sich ESG-Ideologie operativ manifestiert

Dieser ideologische Rahmen, den die Wissenschaft entwickelte und von NGOs verbreitet wird, findet seinen wirksamsten Durchsetzungsmechanismus nicht in Parlamenten oder bei Protestmärschen, sondern in den Vorstandsetagen und Wirkungsräumen der globalen Welt der Finanz.

Durch die Architektur der sogenannten ESG-Kriterien (Environmental, Social, and Governance [Herrschaft]) wird diese Weltanschauung in ein System finanzieller Zwangsmaßnahmen unter Umgehung demokratischer Debatten kodifiziert und der Weltwirtschaft eine bestimmte politische Agenda direkt aufzwingt. Das stellt die letzte und mächtigste Stufe des ideologischen Projekts dar:

Die Realisierung sozialer Theorie über verbindliche Finanzlogik!

Der Mechanismus wird durch eine beispiellose Kapitalkonzentration vorangetrieben. Eine Handvoll von Vermögensverwaltern – wie insbesondere von BlackRock, Vanguard und/oder State Street Corporation, von den sogenannten „Big Three“ – treten nun durch ihre Indexfonds als „universelle Eigentümer“ des globalen Marktes auf. Ihr Argument ist technokratisch und überzeugend: Da sie sich nicht von systemischen Risiken trennen können, müssen sie diese steuern. Diese Begründung verwandelt das „E“ [Umwelt] und das „S“ [Soziales] von ESG von freiwilligen Idealen in vorgeschriebene Bestandteile unter einer Treuhandpflicht.

Der CEO von BlackRock, Larry Fink, wird zugleich zum inoffiziellen Schiedsrichter dieser neuen Orthodoxie erhoben und nutzt seine jährlichen Rundschreiben an CEOs, um den Zugang eines Unternehmens zum Kapital ausdrücklich mit dessen Leistung zur Erreichung von Klimazielen, Diversitätsquoten und vorgeschriebenen Sozialaudits verknüpfen zu lassen. Eine Nichteinhaltung wird nicht als ideologischer Dissens, sondern als Versagen des Risikomanagements und der langfristigen Planung zur Rechtfertigung finanzieller Sanktionen, gedeutet.

Ein solcher Druck wird durch ein vielschichtiges System bestehend aus finanziellen Anreizen und Sanktionen implementiert:

Erstens nutzen besagte Giganten durch Stimmrechtsvertretung und Aktionärsbeschlüsse ihre massiven Aktienbeteiligungen, um Unternehmen zur Einführung von Klimaberichterstattungen, Berichten zur ethnischen Gleichstellung und Diversitätszielen durch den Vorstand zu zwingen.

Zweitens – und noch entscheidender – schafft der ESG-Rating-Komplex eine direkte Verbindung zwischen Ideologie und Unternehmens-Bilanzen.

Große Ratingagenturen und Banken integrieren mittlerweile ESG-Bewertungen in ihre Risikomodelle. Eine schlechte Bewertung kann zu höheren Kreditkosten oder sogar zur Verweigerung von Krediten führen – ein Phänomen, das sich besonders deutlich am Boom „nachhaltigkeitsgebundener Kredite“ niederschlägt, im Zuge dessen die Zinssätze basierend auf ESG-Leistungskennzahlen automatisch angepasst werden:

Dadurch entsteht ein automatischer, marktbasierter Durchsetzungsmechanismus ideologischer Konformität!

Schließlich wird dieses System durch öffentliche Kapitalkartelle gefestigt, allen voran die „Net-Zero Asset Managers Initiative“: Indem sie Unterzeichner – die gemeinsam Dutzende Billionen Dollar verwalten – ihre Portfolios zur Dekarbonisierung zu verpflichten, setzen solche Allianzen de facto Industriepolitik durch. Sie entziehen „unbeliebten“ Sektoren wie dem für Energieerzeugung durch fossile Brennstoffe Kapital und zwar nicht auf der Grundlage kurzfristiger Rentabilität, sondern aufgrund ihrer Nicht-Übereinstimmung mit der langfristig gesteuerten Vision von ESG-Kriterien.

Das Ergebnis ist eine Form der Politikgestaltung, die zutiefst undemokratisch ausfällt, doch nur einen Konsens darstellt,

  • der innerhalb einer Finanzelite geschmiedet worden ist!
  • der durch private Verträge und Kreditvereinbarungen umgesetzt worden ist!
  • der weltweit unter dem neutralen Deckmantel von „Risikomanagement“ und „Stakeholder-Value (Anteileigner Wert)“ durchgesetzt wird!

So manifestiert sich ESG als finanzielles Betriebssystem und Ideologie der extremen Mitte!

Es lenkt die transformative Energie sozialer und ökologischer Anliegen in einen Kanal, der die Macht des Managements und die finanzialisierte Kontrolle stärkt, um. Die radikale Forderung nach systemischem Wandel wird in einen Rahmen aus Kennzahlen, Offenlegungen und leicht angepassten Zinssätzen gepresst, wodurch sichergestellt wird, dass die grundlegenden Strukturen des Kapitals nicht nur unangefochten bleiben, sondern darüber sogar zu den eigentlichen Schiedsrichtern reüssieren, was als zulässige Reform gilt.

Der normative Entwurf: Die SDGs als Gipfel der ideologischen Standardisierung

Die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs – Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen stellen die ultimative Verfeinerung und globale Kodifizierung dieses Ideologie-Projektes dar:

Als universeller, unpolitischer Entwurf für den menschlichen Fortschritt konzipiert, fungieren die 17 Ziele und 169 Unterziele als umfassender normativer Rahmen, der ein spezifisches Modell von Regierungsführung, Wirtschaft und sozialer Organisation auf die Weltbühne projiziert. Für europäische Regierungen und Institutionen ist das Bekenntnis zu den SDGs nicht bloß eine politische Entscheidung, sondern ein zentraler Vektor zum Export und zur Institutionalisierung ihrer bevorzugten ideologischen Synthese – grüner Wandel, identitätsorientierte Gerechtigkeit und Multi-Stakeholder-Governance  – unter dem unanfechtbaren Banner des globalen Konsenses.

Der Mechanismus funktioniert über standardisierte Messgrößen, bedingte Finanzhilfen und bürokratische Integration. Erstens wandelt der SDG-Rahmen komplexe ideologische Präferenzen in quantifizierbare, technische „Indikatoren“ für Erfolg um.

Ziele wie SDG 5 (Geschlechtergleichstellung) oder SDG 10 (Verringerung von Ungleichheiten) sind keine neutralen Prämissen, sondern schreiben konkrete politische Endziele vor, wie beispielsweise die Gewährleistung der „vollständigen und wirksamen Teilhabe von Frauen“ in Führungspositionen oder die Förderung der „sozialen, wirtschaftlichen und politischen Inklusion“.

Dadurch entsteht eine globale Bewertungsmatrix, in der Nationen nicht nur anhand ihrer Wirtschaftsleistung, sondern auch anhand ihrer Übereinstimmung mit einer bestimmten Vision gesellschaftlicher Organisation qualifiziert werden. Die Europäische Union nutzt dies, indem sie die Ausrichtung auf die SDGs zu einem Kernbestandteil ihrer Außenpolitik und Handelspartnerschaften macht und so die moralische Autorität der UNO effektiv instrumentalisiert, um die Bedingungen für „gute“ Entwicklung zu setzen.

Zweitens ist die Finanzierung ausdrücklich an diesen Rahmen gebunden. Die Europäische Kommission und die Mitgliedstaaten lenken Entwicklungshilfe, Investitionen und Zuschüsse zunehmend in Projekte weiter, die nachweislich „die SDGs voranbringen“. Dies schafft einen mächtigen Hebel, der Ressourcen von alternativen Entwicklungsmodellen fort hin zu Initiativen lenkt, die beispielsweise eine Energiewende mit erneuerbaren Energien (SDG 7) gegenüber dem Ausbau fossiler Brennstoffe priorisieren oder Gender-Mainstreaming (SDG 5) bei Reformen der öffentlichen Verwaltung vorschreiben. Solche Ziele liefern sowohl Rechtfertigung als auch den Nachweispfad für diese an Bedingungen geknüpfte Finanzierung, …

… wodurch ideologische Übereinstimmung zur Voraussetzung für finanzielle Unterstützung erhoben wird!

Schließlich ermöglichen die SDGs eine tiefgreifende bürokratische und rechtliche Verflechtung. Die Europäische Union hat die Ziele systematisch in ihre zentralen Regulierungs- und Planungsmechanismen integriert, vom Europäischen Grünen Deal bis hin zu ihren Digital- und Industriestrategien. Diese interne Übernahme, die als verantwortungsvolle quasi Welt-Staatsbürgerschaft präsentiert wird, wird dann zum Modell, das sie weltweit fördert. Indem Europa seine eigene Politik an den SDG-Rahmen bindet, kann die EU behaupten, dass ihre regulatorischen Exporte – sei es in Bezug auf CO₂-Bepreisung, Sorgfaltspflicht zu Lieferketten oder Datenverwaltung – kein Ausdruck bestimmter Interessen wären, sondern notwendige Schritte für jede Nation, die ihre „universellen“ UN-Verpflichtungen erfüllen wollte. Dies schafft einen sich selbst verstärkenden Kreislauf: Die Ideologie prägt die Umsetzung der SDGs und die SDGs verlangen in Folge die Übernahme dieser Ideologie als einzigen Weg zum Fortschritt.

Somit ist die von den europäischen Mächten vorangetriebene SDG-Agenda der Vereinten Nationen weit mehr als eine Reihe von ambitionierten Zielen. Sie ist eine ausgeklügelte Governance-Technologie, welche die Weltanschauung der „extremen Mitte“ in ein globales Compliance-System [zur weltweiten Anpassung] umsetzt. Sie verschleiert ideologische Projektionen hinter der Fachsprache von Indikatoren und Zielen und verwandelt eine zutiefst fragwürdige politische Vision in nicht verhandelbare Messgrößen moderner Regierungsführung.

Damit schließt sich der Kreis: Die Ideologie, die in von Stiftungen finanzierten akademischen Kreisen entstanden ist sowie durch ESG-gebundenes Kapital durchgesetzt und als Entwicklungshilfe verbreitet wird, erlangt schließlich den Status eines de facto Welt-Gesetzes, wobei die SDGs als scheinbar neutraler Verfassungstext herzuhalten haben.

Fortsetzung mit Teil 3b folgt

Übersetzung: UNSER-MITTELEUROPA

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  • Teil 1a der Serie von Ryan Perkins, „Wie im Kalten Krieg noch Kulturkriege entstanden!“, findet man: HIER
  • Teil 1b der Serie von Ryan Perkins, „Der Kongress für kulturelle Freiheit“, findet man: HIER
  • Teil 1c der Serie von Ryan Perkins, „Das Kulturkrieger-Spektrum von CIA bis zur Philantropie“, findet man: HIER
  • Teil 2a der Serie von Ryan Perkins, „Wie der NGO-Komplex Identitäts-Debatten zu Waffen schmiedet!“, findet man: HIER
  • Teil 2b der Serie von Ryan Perkins, „Zur Privatisierungs-Aktion über den transnationalen Komplex“, findet man: HIER
  • Teil 2c der Serie von Ryan Perkins, „Über Regimewechsel-Operationen verborgen hinter Stiftungen“, findet man: HIER
  • Die Serie „The Ghost in the Machine Part 2 – How the NGO Complex Weaponized Identity (and Why the Right Still think it’s a Marxist Plot)“ im Original auf English: HIER

Zum Autor: Ryan Perkins ist Senior Analyst und als Editor für den Global Economic Indicator tätig. Er lebt in Peking. Seine Analysen wurden in internationalen Medien wie dem „The Atlantic Magazine“ veröffentlicht und sowohl von Unternehmen wie auch Thinktanks in Anspruch genommen. Sein Substack-Blog erreichte Platz 49 in der Kategorie „Weltnachrichten und Politik“.



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