Von NIKI VOGT | Was wäre, wenn wir statt einer Hitze-Klimakatastrophe in eine Phase eintreten, in der unsere Sonne, deren Licht und Wärme alles Leben auf diesem Planeten überhaupt möglich macht, nun in ein solares Minimum eintreten würde?
Das könnte eine neue kleine Eiszeit geben, die vielen Menschen das Leben kosten würde. Wir kennen nun die Bilder aus dem 14. bis16. Jahrhundert, als die Sonne nach der wunderbaren Warmzeit des Mittelalters, wo die Kultur aufblühte und bei Begräbnissen der Adligen Kränze aus Blumen ins Grab gegeben wurden, die schon einige Jahrzehnte später nur noch im Mittelmeerraum wuchsen.
Bringt ein „Grand Solar Minimum“ in wenigen Jahren „Erhebliche Kälte und Verknappung von Nahrungsmitteln“? (Teil2)
Wie schon im ersten Teil dargelegt, könnte uns einmal wieder eine solche, sehr ernsthafte Herausforderung drohen. Und das wissen Solarphysiker und diejenigen Klimatologen und Wissenschaftler, die nicht ihr Fähnchen in den Wind hingen, schon länger. Die ewige Mär von der verbrennenden Erde, Wüstenhitze und dem Ende des Lebens wird neuerdings doch hinterfragt und die Belege häufen sich, dass wir wahrscheinlich einer neuen Kaltzeit entgegen gehen.
Ein sehr eindrucksvolles Beispiel aus der Zeit um 1980 ist ein Youtube-Video mit Leonard Nimoy (der Spock aus Enterprise) als Sprecher, der vor einer tödlichen Eiszeit warnte, die sehr bald auf die Menschheit zukomme, und zwar schneller als gedacht, setzt er hinzu:
Die Stimmen der objektiven Wissenschaft finden langsam Gehör
Sogar Web.de veröffentlichte auf seinen Magazinbeiträgen einen Artikel, der es wagt, überhaupt auf die Möglichkeit einer neuen Eiszeit aufmerksam zu machen:
„Der Laurentidische Eisschild bedeckte auf dem Höhepunkt der vorigen Eiszeit vor etwa 20.000 Jahren fast ein Drittel von Nordamerika – darunter den größten Teil des heutigen Kanadas. Danach schrumpfte der einst kilometerdicke Eispanzer und erreichte sein Minimum vor etwa 3.600 Jahren, wie ein überwiegend US-amerikanisches Forschungsteam im Fachjournal „Science“ schreibt.“
Achtung! Immer genau lesen, was das bedeutet: „der Eispanzer erreichte sein Minimum vor etwa 3.600 Jahren“. Da war mit Sicherheit keine menschengemachte CO2-Katastrophe dran schuld, sondern schlicht und verheerend, die Umlaufbahn unseres Heimatplaneten um seinen Zentralstern aka „Sonne“ und/oder der üblen Angewohnheit unserer lieben Sonne, mal sehr aktiv oder sehr faul zu sein. Unser Zentralgestirn geht nämlich ständig durch Zyklen und das wirkt sich auf unsere Erde aus. Die braucht nur eine bisschen weiter entfernte Umlaufbahn um die Sonne zu ziehen und die Sonne selbst eine lange Verschaufpause einzulegen und dann friert die Erde einfach zu. So einfach ist das.
Und das geschah schon mehrfach.
Das im ersten Teil erwähnte „Albedo“ spielt dabei eine wichtige Rolle bei diesem Zustand, denn auch, nachdem die Sonne wieder an Kraft gewinnt, führt das nicht zu einem schnellen Abschmelzen des Eispanzers. Die weißen Flächen und die glitzernden Schneeflächen reflektieren größtenteils das Licht und auch die wärmende Infrarotstrahlung der Sonne kann nicht in die oberste Schicht eindringen. Das Einfrieren geht schneller, als das Auftauen.
Das mit dem „Albedo“ ist leicht nachzuprüfen: Wer mit schwarzen Kleidung in der prallen Sonne steht, wird schnell Schatten suchen, wer direkt daneben in weißer Kleidung steht, merkt von den Sonnenstrahlen kaum etwas.

Vor ca. 2000 Jahren hätte wahrscheinlich eine neue Eiszeit begonnen
Unsere Vorfahren, die Mammutjäger, lebten vor 20.000 Jahren am Rande dieser riesigen Eisschilde. Sie konnten von der einsetzenden Schmelze und dem Landgewinn profitieren, und das über tausende Jahre. In den Bergen hielten sich noch die Eis- und Schneegipfel, aber in den Tälern entwickelten sich im Laufe der Jahrtausende menschliche Kulturen, Natürlich zuerst in Äquatornähe, weil es dort eben früher warm war, deshalb sind sie frühen Hochkulturen auch in diesen Breitengraden zu finden.
Ein Forscherteam um Nicolás Young vom Lamont-Doherty Earth Observatory der Columbia University in Palisades im US-Bundesstaat New York bewertet diese Erkenntnis als einen Beginn einer neuen Kaltphase, vielleicht sogar einer neue Eiszeit. Doch ab etwa 1960 hat sich der Eisrand bis 2022 wieder um etwa 200 bis 800 Meter zurückgezogen.
„Dies veranschauliche die Folgen der Erderwärmung durch die vom Menschen ausgestoßenen Treibhausgase. „Die nächste Eiszeit stand kurz bevor – und doch blieb sie aus“, wird der Geochemiker Young in einer Mitteilung seiner Universität zitiert. „Es ist ein sehr eindrückliches Beispiel dafür, wie wir das System erschüttert haben.“
Es ist heute gefährlich für Wissenschaftler, den menschengemachten Klimawandel in Frage zu stellen. Ob Nicolás Young das einfach zum Schutz vor Kritik noch dranhängen musste, wer weiß. Aber es gibt mittlerweile mehrere veröffentlichte Studien (siehe unten), die unmissverständlich klarstellen, dass wir wahrscheinlich in den nächsten Jahren in ein solares Minimum hineinlaufen. Die Gefahr ist nämlich überhaupt nicht gebannt und wird auch durch mehr CO2 nicht einfach weggehen. Solche Schwankungen sind von so monumentalen Kräften gesteuert, da kann der menschliche CO2 Ausstoß nichts dran ändern, wenn ein Riese, wie unser Zentralgestirn sich aufheizt und unglaublich riesige Protuberanzen zu uns schleudert oder eben seine Aktivitäten herunterfährt.

Kein Hitzetod, sondern eine neue Eiszeit?
Es scheint, dass unsere Sonne einmal wieder eine Pause einlegen könnte. Das ließ sich schon vor Jahren ankündigen durch eine relativ fleckenlose Sonne. Je mehr Sonnenflecken, desto aktiver ist die Sonne, desto kräftiger strahlt sie. Und das wurde von den Solarphysikern schon seit ein paar Jahren nicht mehr gesehen. Ein klarer Hinweis, auf eine etwa elfjährige Ruhephase der Sonne. Es gab schon im letzten Jahr einige wissenschaftliche Publikationen, die eine Analyse dieser Sonnenzyklen einhellig als ein wahrscheinlich bevorstehendes solares Minimum diagnostiziert haben.
Mehrere Wissenschaftler haben das unabhängig voneinander überzeugend begründet. Einige sehen sogar eine Neuauflage des „Maunder-Minimums“ (siehe Teil 1) auf uns zukommen. Es scheint sogar ein sehr heftiges Szenario möglich. Die Spektralanalyse und andere Untersuchungsmethoden lassen befürchten, dass das zu erwartende solare Grand Minimum sich über einen Zeitraum von 2030 bis 2110 erstrecken könnte.
„Die Forscher erwarten für die Zyklen 26 bis 35 eine signifikante Dämpfung der solaren Aktivität, wobei die Amplitude der Sonnenfleckenzahl (SSN) teilweise nur noch die Hälfte der Werte der Zyklen 24 und 25 erreichen könnte.“
Auch diese sehr beunruhigende Diagnose ist noch nicht der schlimmste Fall, der eintreten könnte. Der Wissenschaftler Harald Yndestad beschreibt in seiner Analyse „Deep minimum 2025-2072“ die Möglichkeit, dass wir uns am Beginn eines etwa 500-jährigen Zyklus befinden, der durch eine „negative Entwicklung des TSI-Index (Total Solar Irradiance)“ gekennzeichnet ist:
„Die anhaltende Abkühlung führt voraussichtlich zu einer tiefen Kaltzeit in den Jahren 2050–2100 mit einem absoluten Temperaturminimum im Jahr 2072 [2]. Ab 2072 wird ein TSI-Index > 0 erwartet. Dieser positive Wert markiert den Beginn der nächsten globalen Erwärmungsphase.“
Das wäre eine absolute Katastrophe, denn nur die Wärme und das Licht der Sonne und das dadurch flüssige Wasser ermöglichen alles Leben auf der Erde.
Ganz im Gegensatz zu den Chören der Klimakatastrophiker sind wir auf Wärme und Licht angewiesen. Globale Erwärmungen haben ganz andere Temperatursprünge vollzogen, als man uns zur Zeit als menschengemachte Klimakatastrophe androht, und die Natur und der Mensch haben davon profitiert. Dagegen hat ein (für die Erdgeschichte moderates) „Grand Solar Minimum“, wie es beim Maunder-Minimum in den Jahren 1640-1720 oder das folgende Dalton Minimum von 1790-1820 aufgetreten ist, dreißig schwierige Jahre für die Menschen und das Leben auf der Erde gebracht.
Dr. Peter F. Mayer schreibt auf der Seite TKP:
„Die Projektionen legen nahe, dass die thermische Trägheit der Ozeane und des Klimasystems zu einer verzögerten, aber ausgeprägten Abkühlungsphase führen könnte, die in der Mitte des Jahrhunderts – etwa um 2072 – ihren Höhepunkt im Sinne eines „Grand Minimum“-Klimas finden könnte.“
Und er bemerkt höflich, aber treffend:
„Es ist eine bemerkenswerte Diskrepanz: Während die wissenschaftliche Datenlage in der Astrophysik auf eine Phase deutlich reduzierter solarer Aktivität hindeutet, wird in der politisch gesteuerten Klimaforschung weiterhin ein Szenario unterstellt, das die solare Variabilität als vernachlässigbaren Faktor betrachtet. Die kommenden Jahrzehnte werden zeigen, welches dieser Weltbilder der Realität standhält. Sollten sich die Prognosen eines „Grand Minimum“ bewahrheiten, würde dies nicht nur unsere Infrastruktur vor neue Herausforderungen stellen, sondern auch die gesamte Grundlage der aktuellen Klimapolitik massiv infrage stellen.“
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Hier geht es zu Teil 1:
„Grand Solar Minimum“: kommt „Erhebliche Kälte und Verknappung von Nahrungsmitteln“?
Quellen zum Nachlesen:
https://tkp.at/2026/04/22/astrophsik-prognostiziert-klima-abkuehlung-durch-reduzierte-sonnenaktivitaet/
https://tkp.at/2026/06/06/die-ruhige-sonne-kommt-die-kleine-eiszeit-mit-minus-1-grad-c-bis-2050/
https://tkp.at/2023/07/23/die-bewegung-der-sonne-sorgt-fuer-erwaermung-und-abkuehlung-der-erde-im-2200-jahres-hallstatt-zyklus/
https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/9287
https://www.nature.com/articles/ncomms8535https://eike-klima-energie.eu/2024/01/01/wenn-das-eis-wiederkommt/
https://eike-klima-energie.eu/page/4/?s=Klimaver%C3%A4nderung+Eiszeiten+
https://eike-klima-energie.eu/2024/06/27/woher-wir-wissen-dass-die-sonne-motor-des-klimawandels-ist-teil-3-theorien/
https://scienceofclimatechange.org/wp-content/uploads/Zharkova-2024-Prag-Modern-Grand-Solar-Minimum.pdf

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