Karin Prien, im Bund zuständig für Bildung und Familie, liebt die Schere; nicht die Schere selbst, nur ihr Bild. Mit diesem Bild will sie uns klarmachen, was in der deutschen Schulpolitik schiefläuft und korrigiert werden muss. Während bei der Geburt die Schere noch geschlossen sei, beginne sie sich unter dem fragwürdigen Einfluss der Umwelt zu öffnen, bis sie im Alter von sechs Jahren, wenn das Kind endlich zur Schule geht, weit auseinanderklaffe. Eine verhängnisvolle Entwicklung, meint Frau Prien, und verlangt von der öffentlichen Schule, die Schere, so gut es geht, wieder zu schließen.
Der Beitrag Frau Prien und ihre stumpfe Schere erschien zuerst auf Tichys Einblick.
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