Wenige Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt holt Susan Sziborra-Seidlitz eine Geschichte ein, die seit Jahrzehnten öffentlich dokumentiert ist und dennoch bislang keine Rolle im Wahlkampf spielte. Ihr Ehemann David Seidlitz wurde Mitte der 1990er Jahre von der damaligen Antifa-Szene als aktiver Neonazi in Quedlinburg geführt. Der Vorgang ist schon deshalb politisch relevant, weil Seidlitz heute selbst für Bündnis 90/Die Grünen arbeitet: Auf der Internetseite des Landesverbandes wird er als Regionalgeschäftsführer für Sachsen-Anhalt Mitte geführt. Zuständig ist er dort für mehrere Kreisverbände.

Der Beitrag Ehemann der Grünen-Spitzenkandidatin wurde früher Neonazi-Szene zugerechnet erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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