Am Donnerstag trafen sich der russische Außenminister Sergei Lawrow und sein US-Amtskollege Marco Rubio in der philippinischen Hauptstadt Manila. Das Treffen fand am Rande des ASEAN-Gipfels statt.

Das russische Außenministerium gab Einzelheiten über das Treffen bekannt. Eines der Hauptthemen der Gespräche war der russisch-ukrainische Konflikt. Der russische Chefdiplomat informierte seinen US-Kollegen über die tatsächliche Lage an der Front und betonte, dass „das weitere Vollpumpen des Kiewer Regimes mit Waffen“ sowie die Politik der europäischen Länder, die bestrebt seien, „Russland eine strategische Niederlage zuzufügen“, für Moskau inakzeptabel seien. 

Außerdem bekräftigte Lawrow Russlands Bereitschaft zu einer politisch-diplomatischen Lösung des Konflikts mit Kiew. Der Außenminister hob hervor, dass Moskau zu Verhandlungen auf der Grundlage bereit sei, die „die amerikanische Seite beim Treffen der Präsidenten Wladimir Putin und Donald Trump in Anchorage unterbreitet hatte und denen der russische Staatschef zugestimmt hatte“.

Die Diplomaten erörterten auch die Lage im Persischen Golf.

Die bilateralen Beziehungen zwischen Moskau und Washington wurden kurz angesprochen. Lawrow und Rubio begrüßten die Kontakte zwischen Roskosmos und der NASA und sprachen über die Arbeitsbedingungen der diplomatischen Vertretungen. Es wurde vereinbart, die Kontakte zwischen den Außenministerien beider Staaten fortzusetzen.

Das Treffen zwischen Lawrow und Rubio habe auf Initiative der US-Seite stattgefunden, erklärte Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums. „Die Anfrage kam von amerikanischer Seite. Am Rande der ASEAN-Veranstaltungen finden hier zahlreiche Treffen statt. Die russische Delegation stimmte dem Treffen zu“, sagte sie.

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