Iran lässt nur noch russische und chinesische Schiffe durch Straße von Hormus + Europäische Gaspreise springen nach Qatar-LNG-Stopp um bis zu 45 Prozent + EU bettelt um russisches Öl + Giorgia Meloni plant Seeblockaden + Italien will den CO2 Ablasshandel nicht mehr mitmachen

+++

Iran lässt nur noch russische und chinesische Schiffe durch Straße von Hormus

Der Iran hat angekündigt, als Zeichen der Anerkennung für die Unterstützung Teherans während des Krieges nur noch chinesischen und russischen Schiffen die Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu gestatten.

Die Straße ist für alle anderen Schiffe ausnahmslos gesperrt. Jeder unerlaubte Durchfahrtsversuch wird von iranischen Streitkräften direkt beschossen.

+++

Europäische Gaspreise springen nach Qatar-LNG-Stopp um bis zu 45 Prozent

Die europäischen Gaspreise sind am Montag deutlich gestiegen: Wegen der Eskalation im Nahen Osten stoppte Katar die LNG-Förderung in seinem größten Werk.

Der maßgebliche europäische Gaspreis am niederländischen TTF-Handelspunkt ist am frühen Nachmittag zeitweise um bis zu fünfundvierzig Prozent auf rund 46 Euro je Megawattstunde gestiegen. Via euronews.com

+++

EU bettelt um russisches Öl

EU drängt die Ukraine, den Zugang zu einer Pipeline mit russischem Öl zu erlauben, meldet die Financial Times. Das zeigt, wie ernst die Lage ist.

+++

345 Millionen Dollar Strafe: Hammer-Urteil gegen Greenpeace – nun droht die Insolvenz

Jahrelang terrorisierten sie Bauarbeiter und blockierten wichtige Pipelinearbeiten. Jetzt kommt die Quittung für die radikalen Klima-Aktivisten von Greenpeace: Ein US-Richter hat die Umwelt-Lobbyisten zu einer gigantischen Strafzahlung von 345 Millionen Dollar verurteilt.

Es geht um die berüchtigten Proteste gegen die “Dakota Access”-Ölpipeline in den Jahren 2016 und 2017. Damals zogen radikale Umwelt-Gruppen alle Register der Sabotage. Der Vorwurf des texanischen Pipeline-Betreibers Energy Transfer: Greenpeace habe gezielt Unwahrheiten über das Projekt verbreitet und sogar Demonstranten dafür bezahlt, die Bauarbeiten massiv zu stören. Weiterlesen auf report24.news

+++

Giorgia Meloni plant Seeblockaden: Wer in Italien leben will, muss Gesetze respektieren

Italiens Regierung will mit Seeblockaden gegen Migrantenboote ein neues, hartes Kapitel in Europas Migrationspolitik aufschlagen. Abgelehnte Asylbewerber sollen schneller in exterritoriale Abschiebezentren gebracht werden, während ihre Möglichkeiten, juristisch dagegen vorzugehen, massiv beschnitten werden.

In diesen Zentren droht künftig sogar ein Handyverbot – Kontakt zu Anwälten und Familie nur noch eingeschränkt. Kritiker sprechen von einem Angriff auf Grundrechte, Befürworter von einem längst überfälligen Signal der Abschreckung. Mit dem „Modell Albanien“ will Rom Europa zeigen, dass Abschottung aus ihrer Sicht der einzige Weg ist, Migration konsequent zu kontrollieren. Via Frankfurter Allgemeine

+++

Italien will den CO2 Ablasshandel nicht mehr mitmachen

Italien will den europäischen CO2-Zertifikatehandel sprengen und steigt sofort in einigen Bereichen aus – in der Krise könne man nicht auf langwierige EU-Verhandlungen warten.

Das ist eine Sensation, die den EU-Green-Deal und den Machtanspruch Brüssels gleichermaßen erschüttert.

+++

Zahlt Deutschland bald für die Abtreibung polnischer Kinder?

Die Bundesregierung darf ab sofort die Kosten übernehmen, wenn Frauen aus Ländern mit strengen Abtreibungsgesetzen wie Polen nach Deutschland reisen und hier abtreiben. Nun legt die Regierung auf Anfrage dar, wie sie die neue EU-Regel nutzen wird.

Nun kann der Europäische Sozialfonds Plus (ESF+) künftig auch für Maßnahmen genutzt werden, die den Zugang zu legalen Abtreibungen unterstützen. Das hat die Europäische Kommission Anfang 2026 klargestellt.

Symbolbild

Lange hatte die Abtreibungslobby dafür gekämpft, am Donnerstag war es soweit: Die EU-Kommission beschloß, daß der „Europäische Sozialfonds Plus“ auch für Abtreibungen genutzt werden darf. Damit können Frauen aus EU-Ländern mit restriktiven Abtreibungsgesetzen wie Polen oder Malta ab sofort in EU-Länder mit liberaleren Gesetzen wie Deutschland reisen, dort ihr Kind abtreiben – und Deutschland kann dann über den Sozialfonds die Kosten für die Abtreibung einschließlich der Reisekosten bezahlen.

Auslöser war die Europäische Bürgerinitiative „My Voice, My Choice“, die über 1,1 Millionen Unterschriften sammelte und einen EU-Mechanismus zur Unterstützung des Zugangs zu sicheren Abtreibungen forderte.

+++

WHO flüchtet vor sich selbst

Die WHO betont explizit, niemals Maskenpflicht, Impfpflicht und Lockdowns empfohlen zu haben. Die Verantwortlichen schieben sich den schwarzen Peter zu.

In einer aktuellen Presseaussendung erklärt der EU-Abgeordnete Gerald Hauser (FPÖ):

„Wir befinden uns mittlerweile sechs Jahre nach Corona – und die Aufarbeitung wird von den Systemparteien noch immer verhindert! Erst kürzlich, am 24.01.2026, stellte die WHO auf ihrer Website offiziell klar, dass sie unter anderem das Tragen von Masken, Impfungen und Abstandsregeln nur empfohlen hat. Sie hat sich jedoch zu keinem Zeitpunkt für eine Maskenpflicht, eine Impfpflicht oder Lockdowns ausgesprochen. Die Entscheidungen lagen laut WHO ausschließlich in der Verantwortung der Regierungen. Nun schieben sich die Verantwortlichen gegenseitig den schwarzen Peter zu!“

„Dass die Systempolitiker gravierende Fehler gemacht haben, zeigt sich auch an der Entscheidung der USA, aus der WHO auszutreten. In ihrer Stellungnahme nannten die Vereinigten Staaten als einen der Gründe das Versagen der WHO im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie“.
Weiterlesen auf tkp.at

+++ WISSENSWERT +++

+++

Hier geht’s zu den Short News von gestern.


UNSER MITTELEUROPA erscheint ohne lästige und automatisierte Werbung innerhalb der Artikel, die teilweise das Lesen erschwert. Falls Sie das zu schätzen wissen, sind wir für eine Unterstützung unseres Projektes dankbar. Details zu Spenden (PayPal oder Banküberweisung) hier.



 

 

The post Zahlt Deutschland bald für die Abtreibung polnischer Kinder? appeared first on UNSER MITTELEUROPA .

Abbildung des Banners Merch Gegen Oben
Nach oben scrollen