Das Westminster Free Speech Forum gehört zu den interessantesten Veranstaltungen in Westeuropa. Nur wenig dringt nach außen, es gelten die Chatham House Rules: Man kann über Inhalte reden und schreiben, sie aber nicht einzelnen Teilnehmern zuordnen – es sei denn, sie stimmen ihrer Nennung ausdrücklich zu. Das geschieht auch zum Schutz der Redner, beispielsweise der Gäste aus Brasilien. Der Hauptzweck der Veranstaltung besteht erstens darin, ein schon seit einigen Jahren existierendes internationales Netzwerk für die Verteidigung der Redefreiheit zu pflegen und zu erweitern. Zum Zweiten dient es dem Informationsaustausch, der auch 2026 die Erkenntnis aus den Vorjahren bestätigte: Die Strategien zur Eindämmung der Meinungsfreiheit ähneln einander verblüffend, ob in der EU, Großbritannien, Brasilien, Kanada und sogar Island.
Der Beitrag „Wir haben es getan, und wir werden es in Deutschland wieder tun“ erschien zuerst auf Tichys Einblick.
[#item_full_content]

