Von WOLFGANG HÜBNER | Der amerikanische Präsident Donald Trump hat in einem aktuellen Interview mit Politico (im Video oben bei 8:40 min.) scharfe Kritik an der Migrations- und Bevölkerungspolitik in Europa formuliert. Diese Kritik richtet sich vor allem gegen die derzeitigen politischen Eliten auf dem alten Kontinent. Doch sieht es bei deren Völkern besser aus, haben diese verstanden, wie sehr ihre historische gewachsene Existenz durch eigene Geburtenschwäche, Überfremdung und kulturelle Degeneration gefährdet ist?
In Deutschland offenbar nicht. Darauf deutet auch eine im Auftrag der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung erfolgte repräsentative Umfrage hin. Demnach stimmen knapp drei Viertel (74 Prozent) der Deutschen ohne familiäre Einwanderungsgeschichte dieser Aussage zu: „Der Rechtsextremismus in Deutschland macht mir Angst“. Das ist absurder Weise ein deutlich höherer Prozentsatz als die 66 Prozent der Deutschen mit Migrationshintergrund, die Angst vor Rechtsextremismus äußern. Unter den hierzulande lebenden Ausländern sind es sogar nur 55 Prozent.
Wenn nur 26 Prozent Bio-Deutsche diese Angst nicht oder nur nachrangig pflegen, sind wir genau bei den 26 Prozent, die in den gegenwärtigen Umfragen die Wahl der AfD bevorzugen würden. Nun sei dahingestellt, ob tatsächlich nur 26 Prozent der Landsleute der Bevölkerungsentwicklung weniger Wichtigkeit zumessen als ihrer „Angst“ vor Rechten. Doch so lange diese „Angst“ groß bleibt, ist an eine entschlossene Politik der Abschiebungen und Einreiseverweigerungen in Deutschland nicht zu denken.
Es ist eine bedauerliche Tatsache, dass ein Großteil der Deutschen vor Realitäten die Augen verschließt, die noch nicht einmal Blinden und Sehbehinderten verborgen bleiben. In meinem Heimatort genügt zum Beispiel ein Blick auf die aus öffentlichen Schulen strömenden Kinder und Jugendlichen, um zu wissen, dass die Stadt Frankfurt am Main in 20 Jahren einen so hohen islamisch geprägten Bevölkerungsanteil haben wird, der die jetzt noch lebhaften Diskussionen um Judenfeindlichkeit zu nostalgischen Erinnerungen in Teilen der deutschen Minderheit machen wird.
Trump hat zweifellos recht mit seiner Elitenkritik. Aber die nutzt wenig, wenn die europäischen Völker ihre politischen Führer weiter demokratisch legitimieren und darauf vertrauen, die Probleme würden sich schon irgendwie gütlich lösen lassen. Doch die Demographie rechnet nicht mit Wundern, sondern mit sehr belastbaren Zahlen. Und die erzählen von einer ganz anderen Zukunft.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Geopolitik, Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ legte 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Hübner ist über seine Facebook-Seite und seinen Telegram-Kanal erreichbar. Seine politische Biographie „Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom“ ist im Engelsdorfer-Verlag, 226 Seiten, ISBN 978-3-69095-029-9, 24,80 Euro, erschienen.
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