Die deutschen Spitzenpolitiker, vornehmlich „Links“, nehmen es bekanntlich mit „dem Gesetzt“ nicht ganz so genau, besonders wenn es um eigene Belange geht.
In Mecklenburg-Vorpommern trieb diese „zeitgeistige“ Sichtweise jüngst besondere Blüten.
Ausgerechnet Justizministerin „zeichnet sich aus“
In Meck-Pomm also war kurzerhand die Schulpflicht abgeschafft worden, damit die linke Justizministerin Jacqueline Bernhardt mit ihrem Sohn in den Familienurlaub fahren konnte, wie auch anonymousnews berichten konnte.
Dass deutsche Politiker im Allgemeinen und Linke im Besonderen sich nicht an die Regeln halten, deren Befolgung sie jedoch allen Anderen abverlangen, ist leider nichts Neues, zeigte sich jüngst jedoch besonders dreist in Mecklenburg-Vorpommern. Die dortige Linken-Justizministerin Jaqueline Bernhardt ließ ihren Sohn vorsorglich schonmal vor den, am 9. Februar beginnenden Winterferien vom Unterricht befreien, damit der Familienurlaub bereits am 6. Februar beginnen konnte.
Dies trug sowohl ihr als auch der Schule einen Rüffel des Bildungsministeriums ein, das allerdings von Bernhardts Parteifreundin Simone Oldenburg geführt wird. „Der vorliegende Antrag, noch während der Schulzeit den Urlaub antreten zu können, hätte durch die Schule nicht genehmigt werden dürfen“, erklärte dazu ein Sprecher des Bildungsministeriums. Die Schulpflicht gelte uneingeschränkt, auch für Kinder von Regierungsmitgliedern. Nach der Schulpflichtverordnung des Landes sei eine Beurlaubung unmittelbar vor Ferien „nur ausnahmsweise“ zulässig. Ein vorzeitiger Urlaubsantritt gehöre jedoch ausdrücklich nicht dazu.
Rechtfertigung – ordnungsgemäß gestellter Antrag
Bernhardt rechtfertigte sich damit, „ordnungsgemäß einen Antrag gestellt“ zu haben, der auch von der Schule bewilligt worden sei. Zur Begründung gab sie an, dass ein gemeinsamer Familienurlaub in den Sommerferien nicht möglich gewesen sei. Dies ist allerdings wahrlich kein Grund für eine Befreiung ihres Sohnes vom Unterricht, zumal auch noch ausgerechnet die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern immer besonders eindringlich auf die Einhaltung der Schulpflicht gepocht hatte.
Um das Maß dann voll zu machen, hatte Bernhardts sich den Ärger durch ihre Geschwätzigkeit auch noch selbst eingehandelt. Auf dem Weg in den Urlaub strandete sie nämlich im, wegen normalen Winterwetters im Chaos versinkenden, „Moloch“ Berlin, das, dank politisch vorenthaltener Streusalz-Knappheit zu einer einzigen Rutschpiste mutiert war. Vom Flughafen BER aus meinte die Justizministerin, via WhatsApp dann obendrein noch verkünden zu müssen, „Totaler Stillstand! Flüge fallen aus!“.
Diese völlig überflüssige Mitteilung machte den Vorfall somit erst bekannt, der einmal mehr die grenzenlose Selbstherrlichkeit der Politkaste unterstreicht. Gewiss mag man nachvollziehen, was Bernhardt an- und umtrieb, sofern man menschliche Empathie besitzt. Doch Vertreter einer Partei, die eben diese nicht haben, sondern Menschen permanent wie (Um)Zuerziehende, zu bevormundende Untertanen und Verfügungsmasse ihrer sozialistischen Agenda betrachten, sollten dann eben auch genauso behandelt werden, wie sie andere behandeln.
„Normale“ Kinder vs. „Eliten“
Eben auch gerade Denjenigen, die nicht nur Gleichheit, sondern Gleichmacherei predigen, darf man ihre selbstherrlichen Anmaßungen erst recht nicht durchgehen lassen, zumal nicht einer Justizministerin, die eigentlich ein besonderes Gespür für Integrität und Gesetzeseinhaltung haben sollte.
Während also normale Kinder den (in der Tat meist völlig überflüssigen) letzten Schultag vor den Ferien, an dem in aller Regel ohnehin kein nennenswerter Unterricht mehr stattfindet, über sich ergehen lassen müssen und ihren Eltern eine Befreiung davon, gerade wegen des „verdächtigen” Termins, regelmäßig unter Verweis auf den staatlichen Schulzwang verweigert wird, lässt sich Bernhardt hier eine Extrawurst braten. Ganz plötzlich ist dann die Bewilligung eines entsprechenden Antrags kein Problem, wenn er von einer Ministerin kommt. Wie in allen Bereichen des staatlichen Lebens in Deutschland sind auch hier Orwell’sche Verhältnisse erreicht, in diesem Fall wohl jene aus seinem Roman „Farm der Tiere“, in dem sich der bekannte Ausspruch findet, „Alle sind gleich, aber Manche sind gleicher.“

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