Militäraktionen, früher Kriege genannt, verlaufen selten friedlich. Dass sie wie Kaffeefahrten ausgehen, erwartet nur die Tagesschau. Deswegen protestiert sie, wenn Drogenboote gekapert, Drogenhändler verhaftet und Drogenbarone vor Gericht gestellt werden. Beim Sturm auf die Festung, in der sich seinerzeit Bin Laden verschanzt hatte, wurde der frommen Hausherr auf Befehl Barack Obamas kurzerhand erschossen, seine Leiche verbrannt, die Asche verstreut: Obama wollte dem Islam keinen Märtyrer hinterlassen. Von den Regeln des Völkerrechts gedeckt war seine Strafaktion genauso wenig wie Trumps Vorgehen gegen Maduro. Immerhin ist Maduro nicht liquidiert worden, er steht jetzt vor Gericht.
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