Wurde uns noch vor nicht allzu langer Zeit medial eingehämmert, dass wir alle demnächst verglühen werden, wenn wir nicht unseren CO²-Verbrauch drastisch reduzieren, so herrscht jetzt Schweigen im Blätterwald, wenn die lieben Ukrainer neuerdings sogar Öltanker unter Beschuss nehmen.

Derartige Kriegshandlungen dienen schließlich einer guten Sache, nämlich den bösen Russen wirtschaftlich zu schädigen oder sogar miederzuwerfen. Für dieses hehre Ziel pfeifen wir nicht nur auf den Umweltschutz, sondern nehmen sogar einen Atomkrieg in Kauf, wie deutsche Politiker wiederholt kundtaten. Und das für einen Krieg, der uns im Grunde genommen nichts angeht und Europa in den finanziellen Ruin treibt.

Dass jetzt auch Öltanker in internationalen Gewässern beschossen werden passt da gut ins Bild. Uns kann das ja auch egal sein, denn wir sind ja „fern vom Schuss“, könnte man wortwörtlich meinen. Anders hingegen die Reaktion der Türkei: Dort ist man sich erfreut über diese Form der Kriegsführung, spielen sich diese Akte der Piraterie nicht weit von der türkischen Küste statt.

Türkei meldet Angriff auf dritten russischen Tanker im Schwarzen Meer

Ein weiterer Tanker, der angeblich Sonnenblumenöl von Russland nach Georgien transportiert, ist im Schwarzen Meer angegriffen worden, teilten die türkischen Behörden am Dienstag mit. Das geschah wenige Tage, nachdem ukrainische Seedrohnen zwei „sanktionierte“ Öltanker aus dem Umfeld von Moskaus „Schattenflotte“ getroffen hatten. Das unter russischer Flagge fahrende Schiff MIDVOLGA-2 wurde rund 130 Kilometer vor der türkischen Küste angegriffen, nach Angaben der Generaldirektion für Maritime Angelegenheiten sei es auf dem Weg zum türkischen Hafen Sinop gewesen, hieß es in einer Mitteilung der Behörde auf X.

Erdogan warnt die Angreifer

Anfang der Woche kritisierte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan die Angriffe der Ukraine auf die Öltranker Kairos und die Virat. Das sei eine „besorgniserregende Eskalation“ des Konflikts, sagte er und warnt:

„Wir können diese Angriffe nicht hinnehmen. Sie gefährden die Sicherheit der Schifffahrt, Menschenleben und die Umwelt, zumal in unserer eigenen ausschließlichen Zone. Wir warnen in solchen Fällen alle Seiten entsprechend.“

Die Türkei, ein NATO-Mitglied, hält in dem seit fast vier Jahren andauernden Krieg enge Kontakte sowohl zu Russland als auch zur Ukraine. Anfang dieses Jahres gab es in Istanbul Sondierungsgespräche beider Seiten. Greifbare Fortschritte wurden dort jedoch nur beim Austausch von Kriegsgefangenen erzielt.

„Verständnis“ in Mainstream-Medien – Angriffe seien „alternativlos“

Kein Wort der Kritik an derartigen Umweltverbrechen ist in unseren Medien zu vernehmen. Schlimmer noch, man zeigt Verständnis für diese sinnlose Form der Kriegsführung. Das liest sich dann beispielsweise auf t.online so:

„Angesichts der schwierigen Lage auf dem Schlachtfeld und trotz der Proteste von Ländern wie Kasachstan wirken diese Angriffe für die Ukraine nahezu alternativlos. Für Kiew startet die nächste Phase des Krieges gegen die russische Ölindustrie…“

Brennende Raffinerie

Und bei der Abbildung brennender Öllager im selben Artikel kommt man beinahe ins Schwärmen, wenn von (siehe Foto oben samt unterlegtem Text) von „effektiven Angriffen“ die Rede ist. An der Niederlage der Ukraine in diesem sinnlosen Krieg wird das allerdings nichts ändern.



 

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