Die Themen am Dienstag bei Roger Köppels Weltwoche Daily direkt vom Pazifik:

Jeffrey Epstein: Schneewittchenkostüm für den Bankchef

Neue Epstein-Enthüllungen sorgen für fassungsloses Kopfschütteln: Ein prominenter Wall-Street-Banker posierte offenbar in Schneewittchen-Kostüm samt Zwergen auf einer Insel-Party. Während Eliten sich verkleideten und vergnügten, wurden junge Mädchen systematisch missbraucht. Jahrzehnte später: immer noch keine vollständige Aufklärung, immer noch dieselben Kreise an der Macht. Wer deckt wen?

Verstaatlichte Mundhöhlen: CDU im Clinch mit sich selbst

Die CDU zerfleischt sich mal wieder selbst. Nach Jahren des Kampfes gegen jede Zigarette entdecken Teile der Partei plötzlich die Freiheit – wenn es um E-Zigaretten und Nikotinbeutel geht. Der andere Flügel will weiter rigoros verbieten. Ergebnis: totale Konfusion. Die einst bürgerliche Volkspartei ist heute ihr eigener schlimmster Gegner.

Iran: Lehren der Geschichte

Vor 47 Jahren jubelten westliche Intellektuelle über die „Revolution“ im Iran. Das Resultat kennen wir: eine brutale Theokratie, die Frauen unterdrückt, Minderheiten verfolgt und den Nahen Osten mit Terror überzieht. Wer die Mullahs damals verharmloste, trägt Mitschuld. Die Lektion ist klar: Mit Islamisten gibt es keinen „Dialog“ – nur Unterwerfung oder Widerstand.

Schweizer Blick:

Schweiz schlägt USA: Unsere Verfassung ist besser

Während die USA in Schulden, Identitätspolitik und Bürokratie versinken, bleibt die Schweiz stabil. Direkte Demokratie, Föderalismus, subsidiäre Verantwortung – unsere Verfassung funktioniert im 21. Jahrhundert besser als das amerikanische Modell von 1787. Ein leiser, aber deutlicher Triumph der Alpenrepublik.

Volker Reinhardt: Der brillante Schweiz-Versteher

Der deutsche Historiker Volker Reinhardt liefert wieder ein Meisterwerk. Ohne Pathos, aber mit scharfer Zuneigung erklärt er, warum die Schweiz so besonders ist. Kein typischer Besserwisser-Ton – sondern echte Bewunderung. Pflichtlektüre für jeden, der dieses Land wirklich verstehen will.

Bundesrat Cassis irrlichtert in Kiew

Außenminister Cassis reist erneut nach Kiew, verspricht Solidarität und weitere Millionen. Während bei uns Prämien explodieren und die Armee kaum Munition bezahlen kann. Neutralität? Fehlanzeige. Man fragt sich langsam, für wen Cassis eigentlich arbeitet.

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