Europa tritt derzeit auf der Stelle. Lähmender Mehltau, Stagnation und Paralyse bestimmen das Bild der aktuellen Regierungen in den Metropolen Westeuropas. Ob in Paris, London oder Berlin – die Regierungen der mächtigsten und einflussreichsten Länder des immer älter wirkenden Kontinents sitzen aktuell fahrig im Sattel, wirken richtungslos und lavieren angesichts der erdrückenden Problemlast unstet umher. Die Wähler goutieren dies ganz sicher nicht: in London sieht sich der unglückliche und ungeliebte Premier Keir Starmer in der Wählergunst abgestraft. Die binnenkonjukturelle Lage auf der Insel ist mau: statt einem Singapur an der Themse entsteht im Britannien der Post-Brexit-Ära eher eine stagnierende Dienstleistungsökonomie auf niedriger Flamme, die den Anschluss an die globale Konkurrenz in den digitalen Wachstumsbranchen zu verlieren droht.
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