In den USA ist knapp zwei Wochen vor den Kongresswahlen am 3. November ein massiver Umfrageskandal aufgeflogen, der abermals auch ein gewisses Licht auf die amerikanische Medienlandschaft wirft. Ein angebliches Meinungsforschungsinstitut namens Wedgewood Polls hat über Monate hinweg frei erfundene Umfrageergebnisse veröffentlicht. In zahlreichen entscheidenden Wahlkämpfen präsentierten die Fälschungen demokratische Kandidaten in ausgesprochen günstiger Position gegenüber ihren republikanischen Konkurrenten. Damit fanden diese Zahlen auch wieder sehr gerne Eingang in die Berichterstattung großer Medien und wurden wiederum auch von professionellen Wahlforschern übernommen. Die Medienlandschaft in den USA ist stark Demokratenfreundlich geprägt. Auch die New York Times verbreitete sie und musste inzwischen 15 entsprechende Erhebungen aus ihrer Datenbank entfernen.
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