Die Brüsseler Eurokraten arbeiten unablässig an der Abschaffung des Bargeldes, einmal mehr gegen den Willen der Bevölkerung.
In Deutschland ebenso wie in Österreich bevorzugen die Menschen weiterhin und „unbeeindruckt“ Zahlungen mit Bargeld gegenüber digitalen Zahlungsmethoden, das scheint Brüssel jedoch nicht zu „beeindrucken“.
Ab 2027 massiv verschärfte Regelungen
Um den erfahrungsgemäß heftigen Widerstand der Bevölkerung gegen „hinterfragenswerte“ Regulierungen seitens der EU umgehen zu können, ist die altbewährte Taktik der „schrittweise gesetzten Maßnahmen“ seitens Brüssel, bis dato stets von Erfolg gekrönt gewesen. Dieses „Erfolgsmodell“ wird nunmehr auch in Sachen Bargeld-Abschaffung herangezogen, wie auch anonymousnews berichten konnte.
Dem zu Folge wird ab dem kommenden Jahr eine EU-weite Obergrenze für Barzahlungen von 10.000 Euro gelten. Freilich wird hierzu die altbekannte Begründung der Bekämpfung von Geldwäsche durch Kriminelle, herangezogen. Selbige muss ja bereits seit Jahren für allerlei Begründungen zur Kriminalitätsbekämpfung auch seitens der Banken, strapaziert.
Den einzelnen EU-Staaten steht es dabei freilich auch noch frei, sogar niedrigere Obergrenzen einzuführen, höhere natürlich keineswegs. Auch „dürfen“ die jeweiligen EU-Mitgliedsländer die Umsetzung dieser Regeln selbst in die Hand nehmen.
Beschränkt ist diese Regelung vorerst auf gewerbliche Transaktionen. Jene zwischen Privatpersonen, beispielsweise beim Kauf eines Fahrzeugs von einem Bekannten oder einem Familienmitglied, sollen demnach (noch) nicht eingeschränkt werden. Dennoch könnte man in den Fokus der Behörden geraten, wenn man als Privatperson öfter Bargeldtransaktionen zwischen 3.000 und 10.000 Euro tätigt.
Besonders interessant ist, dass die österreichische Regierung damals im Jahr 2023 unter Bundeskanzler Nehammer ankündigt hatte, Bargeld als Zahlungsmittel verfassungsrechtlich abzusichern, eine Idee, die bereits zuvor von der FPÖ immer wieder eingebracht wurde. Doch am Ende kam es freilich nicht dazu. Auch in Deutschland gibt es immer wieder Diskussionen in Bezug auf das Bargeld wie auch die Bargeldannahme.
Obergrenze 2030 erneut gesenkt?
Ein maßgeblicher Punkt dabei ist, dass diese Obergrenze in den einzelnen Ländern sogar niedriger angesetzt werden kann. Im Jahr 2027 sind es dann 10.000 Euro, 2030 dann zu „erwartender Weise“ nur mehr 5.000 Euro. Wenn man dann allerdings noch bedenkt, dass die Inflation bedingungslos zuschlägt, werden solche Summen in wenigen Jahren auch noch massiv weniger wert sein als heute. Denn seit Einführung des Euro hat dieser bereits rund 40 Prozent an Kaufkraft verloren, wie eine Analyse zeigt. Hätte man damals schon eine Bargeldobergrenze von 10.000 Euro eingeführt, entspräche dies heute einer Kaufkraft von nur mehr etwa 6.000 Euro.
Ein anderer wichtiger Punkt sind die Nennwerte der Banknoten selbst. Während man in der Bundesrepublik Deutschland beispielsweise zuerst Scheine bis 100 D-Mark ausgegeben hatte, waren ab den 1960er-Jahren auch Fünfhunderter und Tausender gedruckt worden, um der Inflation Rechnung zu tragen.
In Österreich hatte es beispielsweise bis 1983 als größte Denomination den 1000-Schilling-Schein gegeben. Auch dort hatte die Inflation dafür gesorgt, dass eine 5000er-Banknote eingeführt worden war. Die EU war allerdings bereits einen anderen Weg gegangen. Der Fünfhunderter wurde faktisch abgeschafft (wird nicht mehr gedruckt), so dass aktuell der 200-Euro-Schein jener mit dem höchsten Gegenwert ist. Auch hier ist es allerdings nur eine Frage der Zeit, bis dieser nicht mehr gedruckt wird und der Hunderter schlussendlich übrigbleibt.
Um es allerdings erneut festzuhalten, hundert Euro haben heute nur mehr die Kaufkraft von etwa 60 Euro zur Einführung der Gemeinschaftswährung. Wenn dies allerdings in ein paar Jahren so weit sein sollte, wäre das kaufkrafttechnisch in etwa so, als wenn Anfang der 2000er-Jahre die größte Euro-Banknote ein Fünfziger gewesen wäre.
Die, von der EU mit Unterstützung der Regierungen der einzelnen Mitgliedsstaaten geschaffene Bargeldobergrenze, ist also längerfristig eine ganz perfide Methode, über die Inflation und Kaufkraftverluste den Bargeldgebrauch auf Kleinbeträge reduzieren zu können. Am Ende sollen die Menschen somit daran gewöhnt werden, möglichst überall digitale Zahlungsanbieter einzusetzen, bis hin zur Einführung der Digitalen Zentralbankwährung (CBDC), als Ziel der EU-Machtzentrale.

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