Frankreich hat am Samstag, dem 17. Oktober, eine der schwersten Gewaltorgien seiner jüngeren Geschichte erlebt. In Paris, Marseille, Lyon, Bordeaux, Lille, Limoges und zahlreichen weiteren Städten zogen teilweise vermummte und bewaffnete Gewalttäter aus dem migrantischen durchmischt mit extremen linken Milieu durch die Straßen, griffen Polizisten an, plünderten Geschäfte, errichteten brennende Barrikaden und setzten öffentliche Gebäude in Brand. Rathäuser wurden gestürmt, Polizeiwachen attackiert, ganze Einkaufsstraßen systematisch verwüstet. Die Bilder erinnern an bürgerkriegsähnliche Zustände, in denen der französische Staat zeitweise nicht mehr in der Lage war, sein Gewaltmonopol durchzusetzen. Was als landesweiter Protest gegen steigende Lebenshaltungskosten und die Missstände im französischen Bildungssystem begonnen hatte, verwandelte sich vielerorts in einen regelrechten Feldzug gegen die öffentliche Ordnung.
Der Beitrag Über den Untergang des Abendlandes erschien zuerst auf Tichys Einblick.
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