Trumps unaufhaltsame Drohungen gegen den Iran inklusive der Ankündigungen kritische Infrastruktur zu bombardieren, mag wohl wie eine schnelle Lösung klingen, ist aber am Ende „des Tages“ zum Scheitern verurteilt.
Die Angriffe auf Kraftwerke und Brücken werden Irans Raketen nicht stoppen oder deren Militär lahmlegen. Stattdessen wird es wohl diese Region erneut destabilisieren und den Konflikt weiter eskalieren.
Fehlerhafte Zielauswahl
Das iranische Militär ist nicht auf das öffentliche Stromnetz angewiesen. Es wird mit Diesel und Flugbenzin betrieben, die in Depots außerhalb des Netzes gelagert werden. Weniger als 5 % des Diesels des Landes werden für militärische Zwecke verwendet.
Selbst wenn das gesamte Netz zusammenbricht, bewegen sich Panzer, Raketenwerfer und andere militärische Mittel ungehindert weiter.
Der Iran verfügt außerdem über 130–150 Kraftwerke, die über das ganze Land verteilt sind. Selbst sollten die USA das Größten ausschalten, würde das fast nichts ändern. Dezentralisierung ist schwer zu „beherrschen“.
Ein Bericht der US Air Force von 1994 bestätigt, dass Angriffe auf das Netz militärische Operationen keineswegs beeinträchtigen. Basen verfügen über Notstromaggregate mit 30–90 Tagen Treibstoff und zwei Stromquellen.
Historischer Präzedenzfall
Die Bombardierung des „irakischen Gitters“ im Golfkrieg 1991 hatte Cholera-Ausbrüche und schätzungsweise 100.000 zivile Todesopfer gefordert. Trumps Plan wiederholt eben diesen Fehler Zivilisten ins Visier zu nehmen, während die militärische Fähigkeit des Landes intakt bleibt.
Strategische Bombardements empirisch widerlegt
Ein Bericht der US Air Force aus dem Jahr 1996, verfasst von Oberst Everest E. Riccioni, hatte festgestellt, dass Bombardierungen es nicht schaffen, den Willen des Feindes zu brechen oder die Infrastruktur dauerhaft lahmzulegen. Es verlängert vielmehr Kriege, am Beispiel des Zweiten Weltkrieges, Vietnam oder aus jüngerer Geschichte auch den Golfkrieg.
Der Iran kann symmetrisch Vergeltung üben und die Infrastruktur in Nachbarländern bedrohen und attackieren, eine Eskalationsdynamik, die früheren Zielen fehlte.
Beispielsweise hatte ein chinesischer Social-Media-Account, offenbar in „Hilfestellung“ für den Iran, eine Anleitung veröffentlicht, die sich viral massiv verbreitet hatte. Diese beschreibt, wie man den amerikanischen F-35 mit billigen Infrarotsensoren ausschalten kann. Nur fünf Tage später erklärte der Iran, zwei solcher US-Maschinen abgeschossen zu haben und hinterlegte die Behauptung durch Bildmaterial. Die USA hatten daraufhin bekanntlich eine Rettungsaktion für die abgeschossenen Piloten erfolgreich beenden können.
Um den Iran zu unterstützen, teilen scheinbar chinesische „Bürger“ auch offen die Koordinaten von US-Stützpunkten.
Die Zeichen stehen jedenfalls nicht gut für den, auch seitens Israels „fehlgeleiteten“ US-Präsidenten.

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