Kaum aus der Sommerfrische zurück, wartete auf den Bundeskanzler bereits der erste Hammerschlag: Die Neuverschuldung verdoppelte sich im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr auf über 71 Milliarden Euro – Friedrich Merz, der Schuldenkönig. Nun stehen im Oktober die Verhandlungen des EU-Ministerrats zum Siebenjahresbudget der EU auf der Agenda – wie glaubwürdig kann ein Mann deutsche Haushaltsinteressen vertreten, der selbst ein Defizit von fünf Prozent im kommenden Jahr zu verantworten hat?
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