Widmen wir uns zunächst den Niederungen. Der große Verlierer dieser Tage ist Rheinmetall. Dabei galt die Aktie des Rüstungsriesen doch seit Ausbruch des Ukraine-Krieges als praktisch unsinkbar. Versenkt hat sie jetzt aber ausgerechnet Verteidigungsminister Boris Pistorius, indem er einen Auftrag für sechs Kriegsschiffe zurückzog, für den Rheinmetall eigentlich eine eigene Marinesparte aufgebaut hatte. Stattdessen ordert Pistorius nun bei Konkurrent ThyssenKrupp Marine Systems acht andere Schiffe, die, so heißt es, besser den Anforderungen der Nato entsprächen. Die Rheinmetall-Aktie verlor allein am Mittwoch 20 Prozent und notiert erstmals seit mehr als einem Jahr unter 1000 Euro. Konzernchef Armin Pappberger hatte laut „Handelsblatt“ kurz zuvor noch Aktien für neun Millionen Euro gekauft – und so an einem Tag zwei Millionen verloren. Geht die Talfahrt in den kommenden Tagen weiter oder setzt eine Erholung ein?
Der Beitrag Taucht Rheinmetall wieder auf? – Inflationsbefürchtungen – Erhöhen Tech-Konzerne Preise? erschien zuerst auf Tichys Einblick.
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