Wenn Johann Wadephul eine Reise macht, besonders nach Syrien, fühlen sich Berliner an den alten Gassenhauer erinnert „Bolle reiste jüngst zu Pfingsten“. Euro News berichtete dagegen über den Besuch des italienischen Außenministers: „Tajani machte in Damaskus auch einen Rundgang durch die Stadt und besuchte die Umayyaden-Moschee in Damaskus. Sie beherbergte früher einen heidnischen römischen Tempel, der später in eine christliche Kirche umgewandelt wurde, und ist eines der bedeutendsten Beispiele der frühen islamischen Architektur.“ Von Ruinen, vom II. Weltkrieg oder von Zerstörung liest man da nichts. Tajani wurde auch nicht mühselig mit dem Auto zu Ruinen gefahren wie der deutsche Außenminister Wadephul, sondern schlenderte locker zu Fuß durch die Innenstadt von Damaskus. Johann Wadephul, der nur einen rotgrünen Geschichtsgeschichtenunterricht gehabt haben dürfte, verstieg sich nach seinem Besuch zu der Aussage, dass es in Syrien schlimmer als in Deutschland 1945 aussehe.
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