Was in Köln zunächst wie der politische Sonderweg einer besonders linken, besonders migrationsaffinen Stadtverwaltung aussah, wächst sich immer weiter zum großen landesweiten Abschiebeskandal aus. Im Herbst 2024 versuchten zwei Zentrale Ausländerbehörden in Nordrhein-Westfalen, bei mehreren Tausend ausreisepflichtigen Migranten ein entscheidendes Hindernis für die Rückführung zu beseitigen. Sie boten den örtlichen Ausländerämtern an, fehlende Passersatzpapiere zu beschaffen. Die Initiative kam ausgerechnet aus dem NRW-Fluchtministerium, weil die Zahl der Anmeldungen für Sammelabschiebungen sank und Plätze in Chartermaschinen frei blieben.

Der Beitrag Staat im Staat: Kölner Abschiebeskandal weitet sich aus und erfasst Tausende Ausreisepflichtige erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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