Die Nosferatu-Spinne (Zoropsis spinimana) breitet sich in Deutschland weiter aus. Nachdem sie lange vor allem in wärmeren Regionen vorkam, gibt es inzwischen auch aus Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein immer mehr Meldungen. „Womöglich ist sie bereits im letzten bisher noch nicht besiedelten Bundesland zu Hause“, sagte Alexander Wirth vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu) bereits im Juni 2026, wie „Geo“ zitiert.

Der erste Nachweis der Art in Deutschland gelang 2005 in Baden-Württemberg. Seitdem hat sich die Spinne zunehmend in weiteren Regionen angesiedelt. Allein von Januar bis Mai 2026 gingen beim Nabu mehr als 2.500 Fotos von Nosferatu-Spinnen ein. Bundesweit werden jährlich zwischen 3.000 und 5.000 Beobachtungen mit Foto gemeldet.

Warum kommt die Nosferatu-Spinne in die Wohnung?

Die Tiere bevorzugen warme Lebensräume. In der kalten Jahreszeit suchen sie deshalb häufiger Schutz in beheizten Häusern und Wohnungen. Auch das kühlere Klima in Norddeutschland scheint ihrer Ausbreitung nicht grundsätzlich im Weg zu stehen. Weiterlesen auf web.de

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