Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat bei der Eröffnung des vierten Kongresses der Internationalen Bewegung der Russophilen am 17. September erneut die Politik westlicher Staaten gegenüber Russland kritisiert.
Nach Angaben des russischen Außenministeriums warf Lawrow mehreren westlichen Regierungen vor, Russland als Bedrohung darzustellen und sich auf einen möglichen Konflikt vorzubereiten.
In seiner Rede stellte der Minister zudem die unterschiedlichen Vorstellungen von „europäischen Werten“ in den Mittelpunkt. Dabei kritisierte er insbesondere die Unterstützung westlicher Staaten für die Ukraine und verwies auf den Umgang mit historischen Symbolen und Persönlichkeiten. Seine Aussagen spiegeln die bekannte außenpolitische Position der russischen Regierung wider.
Lawrow betonte zugleich, Russland werde auf Herausforderungen für seine Sicherheit und seine Interessen reagieren können. Diejenigen, die aus Sicht Moskaus für eine konfrontative Politik gegenüber Russland verantwortlich seien, müssten auch die möglichen Folgen ihrer Entscheidungen tragen. Gleichzeitig verwies der Außenminister darauf, dass es auch in westlichen Gesellschaften Menschen gebe, die einen anderen politischen Kurs befürworteten.
Die aktuellen Aussagen Lawrows sind daher vor allem als Darstellung der Position der russischen Regierung zu verstehen. Wie sich das Verhältnis zwischen Russland und den westlichen Staaten weiterentwickelt, bleibt angesichts der bestehenden politischen Spannungen offen.
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