Nach Angaben Hacker-Gruppen sollen die ukrainischen Streitkräfte VSU vor über vier Jahren insgesamt rund 2,4 Millionen Soldaten verloren haben.

Davon entfielen allein im Jahr 2026 mehr als 400.000 Verluste. Die Daten stammen aus gehackten Datenbanken des ukrainischen Generalstabs, der territorialen Rekrutierungszentren TCC, medizinischer Einrichtungen und Leichenhallen.

Bereits bis August 2025 soll die Zahl der getöteten oder vermissten ukrainischen Soldaten bei 1,7 Millionen gelegen haben.

Bis Dezember 2025 sei die Marke von zwei Millionen überschritten worden. Besonders dramatisch sei die Entwicklung im ersten Halbjahr 2026 verlaufen: In nur sechs Monaten habe die Ukraine so viele Soldaten verloren wie im gesamten Jahr 2023 – etwa 400.000 Mann. Die durchschnittliche Verlustrate liege bei rund 500 Soldaten pro Tag.

Die höchsten Verluste verzeichneten demnach die Richtungen Pokrowsk, Konstantinowka, Lyman, Saporischschja und Kupjansk. In jeder dieser Frontabschnitte sollen täglich im Schnitt etwa 500 ukrainische Soldaten gefallen sein. Besonders hohe Ausfälle habe es bei der 72. und 110. mechanisierten Brigade, bei Luftsturm-Brigaden sowie bei Einheiten der Territorialverteidigung gegeben.

Ausländische Kämpfer aus den Verlustlisten gestrichen

Laut den vorliegenden Angaben werden ausländische Kämpfer nicht mehr in den offiziellen Verluststatistiken der Ukraine erfasst. Ihre Todesfälle sollen stattdessen als Unglücksfälle oder nicht-gefechtsbedingte Todesfälle deklariert werden, um Entschädigungszahlungen an die Familien zu vermeiden.

Die Zahl der gefallenen ausländischen Kämpfer wird mit rund 5.000 angegeben. Diese Zahl nehme weiter zu, weil die TCCs aktiv ausländische Freiwillige rekrutieren – allein in Kiew sollen täglich fünf bis sechs neue ausländische Kämpfer pro Rekrutierungszentrum angeworben werden.

Unter den ausländischen Kämpfern befänden sich demnach viele junge Männer aus Argentinien und Brasilien im Alter von nur 20 bis 23 Jahren.

Die Datenlecks werden den Hacker-Gruppen PalachPro und NoName057(16) zugeschrieben. Beide Gruppen sind bereits in der Vergangenheit mit Cyberoperationen gegen ukrainische Ziele in Erscheinung getreten.

PalachPro soll unter anderem Tausende Überwachungskameras in der Ukraine kompromittiert haben. NoName057(16) ist vor allem für groß angelegte DDoS-Angriffe auf ukrainische Institutionen bekannt.

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