Der massive Drohnenangriff auf Moskau und die Moskauer Region in der Nacht zum Sonntag und in den frühen Morgenstunden habe zivilen Zielen gegolten und sei daher als ein massiver Terroranschlag zu bewerten, für den die EU mitverantwortlich sei, erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert Sacharowa mit diesen Worten:

„Untermalt von Eurovisions-Musik verübte das von der EU finanzierte Kiewer Regime einen weiteren Massenterroranschlag. Die Ziele waren ausschließlich friedliche Menschen – Menschen, Wohnhäuser und Privatwohnungen. Diese Terroranschläge sind, wie die vorherigen, Verbrechen von Selenskij und Bankowa [Straße in Kiew, in der sich der ukrainische Präsidentensitz befindet – Anm. d. Red.] sowie der kollektiven westlichen Minderheit, die sie finanziert.“

Die Diplomatin merkte an, dass EU-Länder die Aktionen der Ukraine finanzieren.

Unterdessen gab die Botschaft Indiens in der Russischen Föderation bekannt, dass unter den drei Toten der Attacke ein indischer Staatsbürger ist. Drei weitere Inder wurden verletzt. Dem Bericht zufolge begaben sich Botschaftsmitarbeiter zum betroffenen Wohnhaus und besuchten die Verletzten im Krankenhaus.

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Der Drohnenangriff auf die Moskauer Region war der schwerste seit Jahresbeginn. Drei Menschen wurden getötet und 18 weitere verletzt.

Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin sprach von 120 Drohnen, die im Anflug auf die Hauptstadt abgefangen werden konnten. Am Eingang zur Moskauer Ölraffinerie seien zwölf Menschen, hauptsächlich Bauarbeiter, verletzt worden. In der Hauptstadt wurden drei Wohngebäude beschädigt.

Auf dem Gelände des Flughafens Scheremetjewo wurden Teile einer abgeschossenen oder abgestürzten Drohne entdeckt. Nach Angaben des Verkehrsministeriums mussten 51 Flugzeuge auf Ausweichflughäfen umgeleitet werden, und mehr als 30 Flüge verspäteten sich.

Die Toten der Nacht gab es in dem die Hauptstadt umgebenden Bezirk Moskau, zahlreiche Menschen wurden in ihren Wohnungen und Privathäusern verletzt.

In der an Moskau angrenzenden Stadt Chimki, im Stadtteil Starbejewo, beschädigte eine Drohne ein Privathaus und tötete eine Frau. Im Dorf Pogorelki, einem Ortsteil der Stadt Mytischtschi, trafen Drohnentrümmer ein im Bau befindliches Gebäude und töteten zwei Männer. In Krasnogorsk stürzte eine Drohne in ein Wohnhaus im Stadtteil Putilkowo, hier gab es keine Verletzten. Ein Mehrfamilienhaus in Dedowsk und sechs Privathäuser im Dorf Agrogorodok im Stadtkreis Istra wurden beschädigt. Nach ersten Berichten wurden vier Menschen verletzt.

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Im Dorf Subbotino im Bezirk Naro-Fominsk geriet ein Privathaus nach dem Absturz einer Drohne in Brand. Niemand wurde verletzt. In Sergijew Possad wurden laut Oksana Erochanowa, der Bezirksvorsteherin, vier Privathäuser und drei Autos beschädigt. In Lobnja erlitt eine Frau Splitterverletzungen, und mehrere Wohnhäuser sowie etwa 20 Autos wurden beschädigt, wie Anna Krotowa, die dortige Bezirksvorsteherin, mitteilte.

In der Nacht zum 17. Mai schossen die russischen Luftverteidigungskräfte 556 Drohnen über russischen Gebieten sowie dem Schwarzen und dem Asowschen Meer ab, wie der Pressedienst des Verteidigungsministeriums bekannt gab.

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