Der Botschafter der Russischen Föderation in Österreich Andrej Jurjewitsch Grosow beklagte in einem kürzlichen Kommentar die Gleichgültigkeit der österreichischen Politiker und Journalisten, wenn es um Kriegsverbrechen der Ukrainer geht.

Hier die Stellungnahme des Botschfters:

Wir müssen erneut feststellen, dass die österreichischen offiziellen Stellen und Medien regelmäßig ‚Besorgnis‘ über angebliche Angriffe der russischen Streitkräfte auf zivile Ziele in der Ukraine äußern. Wir haben mehrmals erklärt und tun es noch einmal – die russische Seite setzt niemals Waffen gegen ukrainische zivile Ziele ein.

Gleichzeitig hüllt man sich in Österreich in Schweigen, wenn es um ukrainische Terrorangriffe auf Wohnhäuser, zivile Infrastruktur und Verkehr in Russland geht. So haben ukrainische Neonazis am Morgen des 28. Juli in der Stadt Schebekino einen Drohnenangriff auf einen Linienbus verübt und dabei 19 Anwohner verletzt, von denen sechs schwere Verletzungen erlitten haben. Am selben Tag griff eine Drohne einen Linienbus in der Stadt Gorlovka in der Donetsker Volksrepublik an – dabei wurden fünf Menschen verletzt.

Von der österreichischen Seite hören wir keinerlei Reaktion auf diese abscheulichen Verbrechen, die einen groben Verstoß gegen alle Normen des humanitären Völkerrechts darstellen.

In Wien reagierte man mit absoluter Gleichgültigkeit auf den vorsätzlichen Terrorakt gegen das Lehrgebäude und das Studentenwohnheim der Luhansker Staatlichen Pädagogischen Universität in Starobelsk, in denen junge Menschen im Alter von 16 bis 20 Jahren wohnten. Bei dieser  menschenverachtenden Aktion kamen 21 Jugendliche ums Leben.

Wir fordern österreichische offizielle Stellen und Journalisten auf, öffentlich und unmissverständlich auf die blutigen Aktionen der ukrainischen Streitkräfte zu reagieren. Das Verschweigen der Verbrechen Kiews stufen wir als Anstiftung zum Terrorismus und als Duldung von Verstößen gegen das Völkerrecht in Konflikten ein.“ so der Botschafter

Diese Aussage des Diplomaten ist besonders zu berücksichtigen, da Österreich trotz seiner Neutralität (auf dem Papier) bereits von Russland als „unfreundlicher Staat“ eingestuft ist.

Man sieht aber genau, dass die Russischen Strukturen das Verhalten der österreichischen Politiker und Medienvertreter genau beobachten und so zu dieser Analyse gekommen sind.

Gott sei Dank haben die Russen aber die Gabe zwischen Regierung und Volk zu unterscheiden, sodass davon auszugehen ist, dass Österreicher, auch trotz der beschämenden Haltung der Politik und des medialen Mainstreams, in Russland weiterhin willkommen sind.


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