Roms riesige Expansion durch Urwälder und über Berge, Meere und Kontinente hinweg – mit den damaligen Mitteln und in relativ kurzer Zeit – gehört zu den Großphänomenen der Weltgeschichte. Möglich war sie nur durch das Römische Klimaoptimum. Die tedils noch höheren Temperaturen als heute ermöglichten das ganzjährige Passieren der Alpenpässe. Der Hochalpenbergbau, etwa in den Hohen Tauern, lieferte Eisen und Gold für Aufrüstung und Finanzierung. Moderate Niederschläge ließen frühere Sumpfgebiete trocknen und erlaubten den Bau strategischer Fernstraßennetze. Beispielhaft die Via Appia: Vom Herzen Roms führte sie hinunter in den Süden nach Brindisi, wo dann Truppen und Nachschub für die östlichen Mittelmeerregionen eingeschifft wurden. Dank Gunstklima war Roms Mare nostrum bis auf wenige Wintermonate weitgehend sturmfrei und gefahrlos befahrbar.

Der Beitrag Roms Weltreich: Von Klimas Gnaden? erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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