In einem Beitrag bei WELT zeichnet die renommierte Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen aktuell ein Bild des Frankfurter „Reichsbürger“-Verfahrens, das mit der offiziellen Erzählung vom „Abgrund terroristischer Bedrohung“ schwer zusammengeht. Neun Angeklagte sitzen seit Jahren in Untersuchungshaft, ohne dass sie jemals bewaffnet ein Gebäude gestürmt, Menschen verletzt, Geiseln genommen oder getötet hätten. Verhandelt wird nicht über konkrete Taten, sondern über das, was als „abstraktes Gefährdungsdelikt“ gilt: über Szenarien, die theoretisch hätten eintreten können sollen.
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