Da ruft die einstige Parteichefin der einstigen Volks- und heutigen Splitterpartei SPD dazu auf, keine Anzeigen mehr in unliebsamen Medien zu schalten. Und unliebsam ist dabei alles, was nicht SPD ist. Konkret sprach sie den Podcast Ben Unscripted an, bei dem vor kurzem AfD-Mann Björn Höcke zu Gast war. Mehrere Millionen sahen das Gespräch – und Saskia Esken ärgerte sich wohl, dass ihr niemand mehr zuhört. Unternehmen, deren Anzeigen in einem solchen Podcast ausgespielt werden, sollen einmal prüfen, ob sich das nicht abstellen lasse, sagte sie schmallippig. Der eigentliche Skandal ist nicht, dass freie Medien regierungskritisch berichten. Der Skandal ist, dass Politiker offenbar glauben, sie dürften festlegen, wer überhaupt noch gehört, gelesen und finanziert werden soll. Ein Gespräch mit Roland Tichy, der sich sicher ist, dass eine Maulkorbgesellschaft der SPD nicht überleben kann.

Der Beitrag Pressefreiheit? Nur solange sie der SPD paßt – TE-Wecker am 9. Mai 2026 erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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