Im Fall des mutmaßlichen Anschlagsversuchs am Flughafen Leipzig sind neue Details bekannt geworden. Demnach sollen Anfang August insgesamt drei Drohnen im Zusammenhang mit dem Vorfall eingesetzt worden sein.

Eine mit Sprengstoff bestückte Drohne war nahe eines ukrainischen Antonow-Frachtflugzeugs entdeckt worden. Eine zweite Drohne soll möglicherweise mit einem DHL-Frachtflugzeug kollidiert sein.

Die dritte Drohne wurde den Berichten zufolge bereits am 14. August auf einem Feld im Kabelsketal nahe dem Flughafen entdeckt. Am folgenden Tag fanden Ermittler dort demnach außerdem rund 50 Gramm einer Substanz, bei der es sich um den hochexplosiven militärischen Sprengstoff Hexogen handeln könnte.

Die neuen Angaben stammen aus Sicherheitskreisen. Eine offizielle Bestätigung der Bundesanwaltschaft zu den aktuellen Erkenntnissen liegt bislang nicht vor.

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