Britische Behörden empfehlen Bürgern, einen dreitägigen Vorrat an Wasser und Konserven anzulegen. Den Einwohnern Großbritanniens soll empfohlen werden, für den Fall eines Notfalls Vorräte anzulegen, insbesondere haltbare Lebensmittel und abgefülltes Wasser.
Plan für die „innere Verteidigung“
Die britische Regierung verstärkt die Vorbereitungen des Landes auf mögliche großflächige Krisen,von Cyberangriffen und extremen Wetterereignissen bis hin zu “Bedrohungen von außen”. Die Behörden haben die Überarbeitung des staatlichen „Militärhandbuchs“ beschleunigt und bereiten zudem eine Informationskampagne für die Bevölkerung vor.
Den Briten soll erklärt werden, wie sie sich auf schwerwiegende Versorgungsunterbrechungen vorbereiten können. Unter anderem soll empfohlen werden, zu Hause einen Vorrat an abgefülltem Wasser und Konserven zu haben, berichtet die Financial Times.
Wie die Zeitung berichtet, hat die britische Regierung ihre Arbeit an einem Plan für die „innere Verteidigung“ angesichts der sogenannten Bedrohungen und eines Cyberangriffs auf eine kleinere Energieanlage in Großbritannien intensiviert, die irgendwie mit dem Iran in Verbindung gebracht wird.
Auch die Arbeiten am staatlichen „Militärbuch“ – einer Anleitung zum Schutz Großbritanniens vor Bedrohungen von außen – wurden beschleunigt. Das Dokument war zuletzt im Jahr 2004 aktualisiert worden.
Neue Informationskampagne
Die Regierung von Andy Burnham bereitet unterdessen eine Informationskampagne vor, die Haushalten erklären soll, wie sie sich im Falle schwerwiegender Versorgungsunterbrechungen verhalten sollen. Diese könnten unter anderem durch extreme Wetterereignisse, Cyberangriffe oder feindselige Handlungen anderer Staaten verursacht werden.
Nach Angaben von Regierungsvertretern wird den Bürgern empfohlen, für den Notfall Vorräte anzulegen, insbesondere Konserven und abgefülltes Wasser.
„Das wird nichts nach dem Motto ‚Ducken und versteckt‘ sein“, sagte ein Regierungsvertreter mit Blick auf die US-amerikanischen Empfehlungen aus der Zeit des Kalten Krieges. Seinen Angaben zufolge soll es vielmehr um praktische Empfehlungen gehen, wie Haushalte ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen erhöhen können.
„Es wird praktische Ratschläge dazu geben, was Sie tun können, um die Widerstandsfähigkeit Ihres Haushalts zu erhöhen – zum Beispiel etwas abgefülltes Wasser und Konserven vorrätig zu haben. Es wird um gesunden Menschenverstand gehen, nicht darum, Angst zu schüren“, betonte er.
Bunker für Milliardäre in Schweizer Alpen
Zuvor hatte die Bild berichtet, dass in den Schweizer Alpen Bunker zur Lagerung von Wertgegenständen der reichsten Menschen der Welt für den Fall einer Katastrophe gebaut werden.
Mit den Bauarbeiten wurde im Januar 2026 begonnen. Nach Angaben von Unternehmensvertretern sind die Rohbauarbeiten im Hochsicherheitsbereich abgeschlossen. Im Januar soll der Bau des Portals zu den Lagerräumen beginnen. Die ersten Lagerstätten könnten 2028 fertiggestellt werden.
Die Kosten für die Anmietung eines einzelnen Lagerraums für 99 Jahre belaufen sich auf bis zu 1 Million Euro. Die ersten Verträge wurden bereits abgeschlossen. Das Sicherheitsniveau soll mit dem der Tresoranlagen der Schweizerischen Nationalbank vergleichbar sein. In den Bunkern kann praktisch alles gelagert werden, einschließlich Autos.
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