Knarrend trotzte selbstbeschwörend CDU-Kanzler Merz kurz nach 18 Uhr aus dem Konrad-Adenauer-Haus: „Was jetzt zu tun ist, erfordert Rückgrat, Standhaftigkeit und Geduld… Ich werde das aufbringen als Parteivorsitzender der CDU und vor allem als Bundeskanzler unseres Landes.“ Die Reformen müssten kommen, sie seien „das Mittel gegen das autoritäre Gift, das in unsere Gesellschaft fließt“. – Man musste nicht hören, was er sagt, sondern verstehen, was er meint: Ich trete nie zurück, sondern mache genau so weiter wie bisher, nämlich nichts.
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