Jean-Luc Mélenchons neuer Sozialismus entsteht in den Banlieues, unter jungen Wählern aus Einwandererfamilien und in einem dezidiert muslimischen Milieu, das sich von traditionellen Parteien nicht vertreten sieht. Die Etablierung einer eigenen Partei will auch dort noch nicht klappen, also bildet man jetzt eine giftige Melange. Beim Auftakt für die Präsidentschaftswahl 2027 in Saint-Denis inszenierte Mélenchon diese neue Machtbasis geradezu programmatisch. Er nennt sich inzwischen selbst den „Maghrebi“, spricht über seine Geburt in Marokko und erklärt das muslimisch-migrantisch geprägte Frankreich zum politischen Subjekt einer neuen Epoche. Die Franzosen haben für das Bündnis längst ein Wort: „Islamo-gauchisme“.
Der Beitrag Mithilfe des Islams Sozialismus umsetzen: Mélenchon spricht aus, was Europas Linke längst anstrebt erschien zuerst auf Tichys Einblick.
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