Politische Parteien sind Werkzeuge, um die Demokratie zu betreiben; sie wirken an der Willensbildung mit, so heißt es in Artikel 21 Grundgesetz. In Deutschland haben sie sich zwischen Wahlvolk und Demokratie geschoben. Sie monopolisieren die Willensbildung, statt mitzuwirken. Das ist lange nicht aufgefallen, außer einem so scharfsichtigen Beobachter wie Hans Herbert von Arnim schon in den 80ern. Eher unbeobachtet blieb, dass die Parteien unter Merkel die Demokratie zugunsten eines autokratischen Zentralismus beseitigt haben. Das ist die Merkel-Falle. In der sitzen wir alle wie gefangene Rebhühner, weil die Grundfehler der Politik nicht korrigiert werden können. Und wie ein Hampelmann hängt Friedrich Merz an den Fäden von Angela Merkel, weil er sich aus den Fängen seiner größten Feindin nicht befreien kann.

Der Beitrag Merz zappelt in der Merkel-Falle erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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