Von WOLFGANG HÜBNER | Vor einer Woche konnten die Leitmedien des Parteienstaats stolz eine „Erfolgsmeldung“ verbreiten: Erstmal seit 2011 (!!) wurde ein syrischer Schwerkrimineller, als Merkels Schutzsuchender 2015 nach Deutschland gelangt, in sein Heimatland abgeschoben.  Nichts beweist das völlige Versagen der Merz/Klingbeil-Regierung in Sachen Remigration so gut wie die Tatsache, dass die öffentlich gefeierte Rückführung dieses Serientäters darüber hinwegtäuschen soll, warum trotz des Regimewechsels in Damaskus immer noch rund eine Million Syrer geduldet und verpflegt werden, darunter eine halbe Million Bürgergeldempfänger.

Ändert sich das nicht, wofür beim gegenwärtigen Tempo der Remigration nichts spricht, werden sich nach Auskunft des renommierten niederländischen Migrationsforschers Ruud Koopmans in 50 Jahren sieben Millionen syrischstämmige, in der Regel islamische Bürger in Deutschland befinden. Koopmans begründet diese Schätzung mit der deutschen Schnelleinbürgerung von Migranten. Der Experte kritisiert in einem Interviewe mit der Zeitschrift „Cicero“ scharf die hierzulande mögliche Regeleinbürgerung bereits nach fünf Jahren.

Koopmans: „Man muss darüber nachdenken, ob man Flüchtlingen so schnell Zugang zur deutschen Staatsangehörigkeit bieten sollte. Wenn sie deutsche Staatsangehörige sind, gibt es keine Begrenzung für Familienmigration. Dann ist jede Möglichkeit, diese Migrationsströme noch zu steuern, vergangen.“ Und der Niederländer merkt warnend an: „Diese schnelle Einbürgerung kann man auf Dauer als demografische Zeitbombe betrachten.“

Migrationsforscher Koopmans weist auf die Erfahrung mit der demografischen Entwicklung unter Gastarbeitern aus der Türkei hin: „Von 1973, dem Jahr des Anwerbestopps, bis heute hat sich diese Gruppe zahlenmäßig versechs- bis versiebenfacht.“ Auch ein anderer Aspekt sei wichtig, denn unter den Syrern gebe es eine Überpräsentation von Männern, die ihre Heiratspartnerinnen größtenteils im Heimatland suchen würden: „Heirat ist in diesen Gesellschaften auch ein ökonomisches Geschäft zwischen Familien, und das Ticket nach Europa ist ein wichtiges Tauschmittel.“

Solange es keine einschneidenden gesetzlichen Veränderungen und massive Remigration in Deutschland gibt, ist das politisch und medial verteufelte Wort von der „Umvolkung“ keine Polemik, sondern schlicht Realität. Trotz großmäuliger Ankündigungen von CDU/CSU samt Stadtbild-Kanzler ist nichts erkennbar, was diese dramatische Entwicklung aufhalten könnte. Die Ängste von US-Vizepräsident J.D. Vance vor einem künftigen islamisierten Westeuropa sind eben keine Hirngespinste.


Wolfgang Hübner.
Wolfgang Hübner.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Geopolitik, Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ legte 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Hübner ist über seine Facebook-Seite und seinen Telegram-Kanal erreichbar. Seine politische Biographie „Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom“ ist im Engelsdorfer-Verlag, 226 Seiten, ISBN 978-3-69095-029-9, 24,80 Euro, erschienen.

The post Merz-Regierung: Totalversagen bei Remigration appeared first on PI-NEWS.

​PI-NEWS 

Abbildung des Banners Merch Gegen Oben
Nach oben scrollen