Der brutale Tod eines 93-Jährigen in Köln-Neubrück sorgt für Entsetzen – und wirft heikle Fragen zur Behördenpraxis auf. Der Senior wurde gefesselt und schwer misshandelt tot in seinem Haus gefunden, Schränke durchwühlt, ein E-Bike verschwunden.
Bestialischer Foltermord von erneut eingereistem Intensivtäter
In seinem Bungalow in Köln-Neubrück finden seine Tochter und sein Sohn den 93-jährigen Hans W. ermordet auf dem Boden seines Schlafzimmers. Gefesselt, gezeichnet von Misshandlungen.
DNA- und Fingerabdruckspuren führen zum 30-jährigen Nenad A.. Laut Ermittlungen mehrfach Vorbestrafte wegen Diebstahl, Betrug und Erpressung aktenkundig – sogar international. Auch in Österreich und Ungarn war er „aktiv“. Obwohl gegen ihn eine Ausweisung vorlag und er Deutschland verlassen hatte, soll er kurz darauf illegal zurückgekehrt sein.
Besonders brisant: Der Verdächtige war den Behörden offenbar bestens bekannt. Dennoch gelang ihm die Wiedereinreise – wenige Tage vor der mutmaßlichen Tatnacht. Festgenommen wurde er erst nach einer spektakulären Verfolgungsfahrt auf der A1 in einem gestohlenen Auto.
Der Fall entfacht nun eine brisante Debatte: Wie kann ein mehrfach straffälliger, abgeschobener Ausländer erneut ins Land kommen um anschließend „geduldet“ zu werden?

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