Die AfD liegt bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am Sonntag, dem 20. September, nach der aktuellen ARD-Hochrechnung mit 37,7 Prozent auf Platz eins. Die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig erreicht 35,5 Prozent und verliert gegenüber ihren 39,6 Prozent von 2021. Erstmals seit 28 Jahren wird die SPD damit nach diesem Stand bei einer Landtagswahl im Nordosten nicht stärkste Partei. Schwesig denkt dennoch keineswegs daran, das Amt des Ministerpräsidenten der stärksten Partei zu überlassen. Sie erklärte am Wahlabend, viele Bürger im Land wünschten, dass sie ihre Arbeit fortsetze. Das Selbstverständnis der SPD und CDU ist immer wieder erstaunlich.
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