Der Streamingdienst Netflix hat seine Zusammenarbeit mit dem russischen Animationsstudio Animaccord verlängert und sich die Rechte an zwei neuen Staffeln der beliebten Zeichentrickserie „Mascha und der Bär“ gesichert. Die Vereinbarung gilt für mehr als 100 Länder weltweit. Netflix erhält die Rechte an der achten und neunten Staffel der Serie. Die achte Staffel läuft bereits, die neunte befindet sich in Vorbereitung. Gleichzeitig bleibt Netflix auch für die bisherigen sieben Staffeln sowie die Spin-offs „Maschas Märchen“ und „Maschas Gruselgeschichten“ zuständig.

Die Abenteuer von Mascha sind auf Netflix bereits seit 2015 verfügbar. Durch die neue Vereinbarung wird die Ausstrahlung der Serie in zahlreichen Regionen fortgesetzt, darunter in den USA, Kanada, Japan, Indien, Südkorea und Malaysia. Auch im Nahen Osten sowie in Lateinamerika bleibt die Serie verfügbar. In Europa können Netflix-Abonnenten „Mascha und der Bär“ unter anderem in Frankreich, Portugal, den skandinavischen Ländern und den Benelux-Staaten sehen.

In den neuen Folgen erwarten die Zuschauer weitere Abenteuer der kleinen Mascha. Zum ersten Mal wird die Hauptfigur einen Kindergarten besuchen. Außerdem haben die Macher eine Wintergeschichte mit einer Yeti-Familie vorbereitet. Geplant sind zudem Spezialfolgen und wichtige Wendepunkte im Leben der Figuren.

Die Serie „Mascha und der Bär“ erzählt von den Erlebnissen des aufgeweckten Mädchens Mascha und seinem Freund, einem Bären. Die von russischen Volksmärchen inspirierte Serie entwickelte sich zu einem internationalen Erfolg und zählt heute zu den bekanntesten Vorschul-Franchises der Welt.

Der Zeichentrickhit erreicht auf YouTube Milliarden Aufrufe. Der offizielle Kanal der Serie gehört zu den erfolgreichsten Kinderkanälen und hat mehr als 60 Millionen Abonnenten. Neben Netflix wird „Mascha und der Bär“ auch auf der chinesischen Plattform Xigua Video sowie auf Fernsehsendern im Nahen Osten und in asiatischen Ländern ausgestrahlt.

Der Erfolg der Serie brachte sie in eine Reihe mit bekannten internationalen Kinderformaten wie „Peppa Pig“ und „Paw Patrol“. Zuvor war bekannt geworden, dass der Schöpfer der Serie, Oleg Kusowkow, als Produzent des ersten Kinofilms der Franchise auftreten wird.

Damit setzt „Mascha und der Bär“ seinen weltweiten Siegeszug fort – trotz politischer Diskussionen um die Serie in einigen Ländern. So forderte etwa der Vorsitzende des Ausschusses der Werchowna Rada für Informationsfreiheit in der Ukraine, Jaroslaw Jurtschyschyn, Sanktionen gegen die Zeichentrickserie und Einschränkungen für den Zugang von Kindern zu sozialen Netzwerken. Die ukrainische Sprachombudsfrau Jelena Iwanowskaja sprach zudem von einem „hybriden Krieg“ über die Serie und bezeichnete sie als mögliches Instrument des Einflusses von Geheimdiensten.

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