Im Interview mit dem Youtuber Oliver Flesch rechnet der AfD-Bundestagsabgeordnete Martin Sichert schonungslos mit dem deutschen Gesundheitswesen ab – und insbesondere mit den jüngsten Forderungen vom CDU-Wirtschaftsrat, zahntechnische Leistungen komplett aus dem Katalog der gesetzlichen Krankenversicherung zu streichen.
„Völliger Wahnsinn“, so Sichert wörtlich. Während man bei der eigenen Bevölkerung Leistung um Leistung kürze – nicht nur bei den Zähnen, sondern auch in anderen Bereichen –, werde Millionen von Ausländern, die „noch keinen Finger krumm gemacht haben“, alles vom Steuerzahler finanziert. „Das ist völlig verrückt.“
Exzessive Bürokratie und Budgetierung
Besonders drastisch wird Sichert beim Thema Zahngesundheit: Parodontose und unbehandelte Entzündungen könnten sich katastrophal auf den gesamten Organismus auswirken – früher seien Menschen sogar an Zahnproblemen gestorben. Und genau diese elementare Versorgung wolle man den Beitragszahlern jetzt komplett selbst überlassen – obwohl diese bereits 1.000 bis 1.200 Euro monatlich an Krankenkassenbeiträgen zahlen.
Früher gab es bei Arztbesuchen deutlich weniger Bürokratie, kürzere Wartezeiten, höhere Leistungsbereitschaft. Heute? Doppelte Ärztezahl wie Mitte der 90er – und trotzdem explodierende Wartezeiten. Grund: exzessive Bürokratie, Budgetierung, die Ärzte dazu erzieht, Patienten oberhalb des Budgets nicht mehr zu behandeln, sowie sinkende Leistungsmotivation.
Sinkende Versorgungsqualität
Krassestes Beispiel: In manchen Landkreisen gibt es nur noch eine einzige HNO-Praxis für 100.000 Menschen – und die wird nicht etwa besser bezahlt, wenn sie mehr leistet, sondern stößt an harte Budgetgrenzen. Sichert rechnet vor: 40 Prozent der enormen Gesundheitskosten fließen allein in Verwaltung. Pharmalobby, Klinikkonzerne und Krankenkassen-Werbung fressen Milliarden – bei gleichzeitig sinkender Versorgungsqualität.
Zum Vergleich nennt Flesch Spanien: Dort kostet die Grundabsicherung für einen 50-Jährigen 50 Euro im Monat, mit Zusatzversicherung vielleicht 100 bis 130 Euro. In Deutschland? 1.160 Euro allein für Sichert als Abgeordneter – plus horrende Zuzahlungen im Pflegefall.
Bürgergeldempfänger haben vollen Zugang zum System
Beide kritisieren scharf, dass ausländische Bürgergeldempfänger (2,6 Millionen) vollen Zugang zum System haben – während in fast allen anderen Ländern Nicht-Beitragszahler ihre Kosten selbst tragen müssen.
Fazit von Martin Sichert: Das System muss radikal entrümpelt werden. Weniger Kassen, weniger Bürokratie, einheitliche Grundversorgung – und vor allem: raus aus der Vollversorgung für Ausländer, die nichts einzahlen. Sonst zahlen die Deutschen weiterhin die Zeche – und bekommen immer weniger dafür.
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