Beirut steht unter Schock. Nach massiven israelischen Luftangriffen ist das öffentliche Leben in der libanesischen Hauptstadt nahezu zum Erliegen gekommen. Am Donnerstagmorgen blieben die sonst belebten Straßen der Millionenmetropole leer, Geschäfte und öffentliche Einrichtungen waren geschlossen. Die Regierung des Landes rief einen nationalen Trauertag aus.

Mehr als 250 Tote im Libanon: Israels Angriffe gefährden Waffenruhe im Iran-Konflikt

Auslöser der landesweiten Lähmung sind die schweren Angriffe Israels vom Vortag, bei denen nach offiziellen Angaben mehr als 250 Menschen ums Leben kamen. Besonders betroffen waren nicht nur die südlichen Vororte Beiruts, die als Hochburgen der Schiitenmiliz Hisbollah gelten, sondern auch dicht besiedelte Wohn- und Geschäftsviertel im Stadtzentrum. Augenzeugen berichten, dass viele Angriffe ohne vorherige Warnung erfolgten.

Das israelische Militär erklärte, gezielt Kommandanten sowie militärische Infrastruktur der Hisbollah angegriffen zu haben. Dennoch wächst international die Sorge über zivile Opfer und die Eskalation der Lage in der Region.

Waffenruhe unter Druck

Die Angriffe werfen einen Schatten auf die erst kurz zuvor vereinbarte Waffenruhe im Konflikt zwischen dem Iran und den USA. In der Nacht auf Mittwoch hatten beide Seiten eine Feuerpause ausgehandelt – doch ob diese auch den Libanon einschließt, bleibt umstritten.

Während der Iran sowie Pakistan als Vermittlerstaat betonen, dass die Vereinbarung auch für den Libanon gelten müsse, weisen die USA und Israel diese Darstellung zurück. Die anhaltenden Angriffe drohen somit, die ohnehin fragile Waffenruhe weiter zu untergraben.

Internationale Kritik wächst

Die internationale Gemeinschaft reagierte mit deutlicher Kritik. Mehrere europäische Staaten, darunter Spanien, Großbritannien und Frankreich, forderten Israel auf, die Angriffe umgehend einzustellen und die Waffenruhe auf den Libanon auszuweiten. Auch die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas schloss sich dieser Forderung an. Auch auf Ebene der Vereinten Nationen wurde der Beschuss scharf verurteilt. UN-Generalsekretär António Guterres äußerte sich ebenso besorgt wie der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk.

Region am Rande weiterer Eskalation

Die Ereignisse im Libanon verdeutlichen einmal mehr, wie schnell sich Kriegshandlungen ausweiten können. Während die diplomatischen Bemühungen um Deeskalation weiterlaufen, wächst die Sorge, dass die Gewaltspirale außer Kontrolle geraten könnte – mit unabsehbaren Folgen für die gesamte Region.




Bitte unterstützen Sie unseren Kampf für Freiheit und Bürgerrechte. Und auch gegen die Klima-Hysterie, die letztlich der Nährboden für Programme ist, die uns das Geld aus der Tasche ziehen sollen, wie wir bereits jetzt schon erfahren dürfen. Stichwort: Energiewende. Und das ist erst der Anfang! Die Umverteilung von unten nach oben hat gerade erst begonnen.

Für jede Spende (PayPal oder Banküberweisung) ab € 10.- erhalten Sie als Dankeschön auf Wunsch ein Dutzend Aufkleber „KLIMA-HYSTERIE? NEIN DANKE“ portofrei und gratis! Details hier.



UNSER MITTELEUROPA erscheint ohne lästige und automatisierte Werbung innerhalb der Artikel, die teilweise das Lesen erschwert. Falls Sie das zu schätzen wissen, sind wir für eine Unterstützung unseres Projektes dankbar. Details zu Spenden (PayPal oder Banküberweisung) hier.



xxx.

 

The post LIBANON – Staatstrauer nach israelischen Angriffen mit 250 Toten appeared first on UNSER MITTELEUROPA .

Abbildung des Banners Denkanstoß statt Denkverbot
Nach oben scrollen