Bis 2025 hatte noch keine Studie die Auswirkungen von Sterberaten, die sich auf Sanktionen zurückführen lassen, untersucht. „The Lancet Global Health“ hat im Jahr 2025 erstmals die altersspezifischen Todesraten für 152 Länder über den Zeitraum von 1971 bis 2021 unter Berücksichtigung der entsprechenden Sanktionsphasen ermittelt und öffentlich gemacht.

Seit 1970 haben Sanktionen des Wertewestens 38 Millionen
Todesopfer verursacht – die Mehrzahl davon: Alte und Kinder!

Von REDAKTION | Die im Jahr 1823 in England gegründete medizinische Fachzeitschrift „The Lancet“ zählt zu den renommiertesten Publikationen im medizinischen Fach.

„The Lancet Global Health“ hat mit einer im Oktober des Vorjahres veröffentlichten Studie erstmals den signifikanten kausalen Zusammenhang zwischen Sanktionen und erhöhter Sterblichkeit nachweisen können. Die Ergebnisse der Lancet-Studie belegen, dass Sanktionen fatale Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit nach sich ziehen, was die Zahl der verursachten Todesopfer mit jenen nach militärischen Kriegshandlungen durchaus vergleichbar macht.

Todeszahlen aufgrund Sanktionen der USA und NATO-Staaten von 1970 – 2021 | Quelle: https://globalinequality.org/imperial-power/

Wichtige Erkenntnisse aus der Lancet-Studie:

  • Gesamtzahl der Opfer: Die Studie ordnet einseitigen, sprich völkerrechtswidrigen Sanktionen des Wertewestens seit 1970 38 Millionen Todesfällen zu. Der bisherige jährliche Höchststand an Opferzahlen trat um die Jahrzehnte vor und nach der Jahrtausendwende mit über einer Million jährlicher Todesopfer auf. Es war die Zeit als die atlantische Kartellpresse die USA als die vermeintlich «only Superpower» [einzige Weltmacht] feiern ließ und das Regulativ «UdSSR» ganz weggefallen war!
  • Besonders betroffene Opfergruppen: Über die Hälfte der Todesfälle, nämlich 51 Prozent, betraf Kinder unter fünf Jahren und 77 Prozent aller Todesfälle entfielen auf die Altersgruppen von 0–15 und 60–80 Jahre. Das scheint zur Herrschaft und zum Täterprofil der Epstein-Gesellschaft gut zu passen.
  • Vergleichende Schlussfolgerung: Die Zahl der Opfer ist mit jener aus militärischen Konflikten absolut vergleichbar.
  • Ursprung der Sanktionen: Die Ergebnisse zeigen einen starken Zusammenhang zwischen den vom Westen (USA/NATO/EWG/EG/EU) einseitig verhängten Sanktionen und erhöhter Sterblichkeit, verstärkt durch die vielfach extraterritorialen Anwendungen jener Maßnahmen.
  • Methode: Sanktionen verursachen weitreichende Engpässe bei Lebensmitteln, Medikamenten und sauberem Wasser, was zum Zusammenbruch der Infrastruktur öffentlicher Gesundheitsversorgung führt und in erster Linie Zivilisten dann trifft.

Man kann diese Art westlicher Kriegsführung mit terroristischen Methoden auf eine Stufe stellen.

Drei typische Bespiele westlicher Sanktionspolitik:

  • Irak in den 1990er Jahre: Es traten weitverbreitete Unterernährung und Medikamentenknappheit auf, was die extrem hohe Zahl an Todesopfern erklärt.
  • Venezuela von 2017–2018: Eine andere Studie schätzte, dass Sanktionen gegen Venezuela in einem einzigen Jahr 40.000 zusätzliche Todesfälle verursacht hatten.
  • Kuba von 1960er Jahren bis heute: Ein US-Memorandum aus dem Jahr 1960 machte es deutlich, um über „Hunger und Verzweiflung den Sturz der Regierung zu bewirken“.

Die Lancet-Studie kommt zum Schluss, dass die von den Wertegesellschaften im Vergleich zum militärischen Vorgehen als humanere Alternative hingestellte Lösung für „Sanktionen“, in Wirklichkeit nur umso fatalere Auswirkungen nach sich zieht!

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