In normalen Ländern sieht man eine drittklassige Telenovela oder Soap in dem, was man in Deutschland eine Regierungskoalition nennt. Der letzte Koalitionsausschuss vor genau einem Monat in der Villa Borsig endete im Krach. Die beiden sensiblen Männer der Koalition, Merz und dessen Chef Klingbeil sollen sich angebrüllt haben. Die Nerven liegen blank, weil die Koalitionäre mit dem Rücken zu Mauer, zur Bandmauer stehen. Klingbeil ist als Finanzminister aus Gründen von Inkompetenz, Ideologie und Opportunismus krachend gescheitert. Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: fast eine Billion Steuereinnahmen in Bund, Länder und Gemeinden, fast eine Billion Schuldenaufnahme durch den Bund, allein im Jahr 2026 sind es durch den Bund 98,9 Milliarden Euro, im Jahr 2027 sollen es 110,8 Milliarden Euro, im Jahr 2028 dann 134,9 Milliarden Euro und im Jahr 2029 von 137,1 Milliarden Euro werden. Das bedeutet einen wachsenden Schuldendienst von 30,3 Milliarden Euro in 2026 bis 2029 dann mehr als doppelt soviel, nämlich 67,2 Milliarden Euro. Trotz Mega-Verschuldung hat dieser Super-SPD-ich finanziere-gern-die-NGOs-Geldausgebeminister eine Finanzierungslücke von 50 Milliarden Euro, trotz Mega-Schulden. Klingbeil will zudem in der Einkommenssteuerreform diejenigen entlasten, die wenig an Steuern entrichten, um dafür diejenigen stärker zu belasten, die jetzt schon die meisten Steuern bezahlen.
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